Factual: open access to better structured data

Open data hat nicht nur gut für offene Regierungsdaten oder Daten und Forschungsergebnisse unter Public Domain aus den Wissenschaften. Denn in der Weiterverarbeitung und Aufbereitung von Daten steckt ein großes wirtschaftliches Potential. So hat Google, die von der Weltbank über eine Programmierschnittstelle (API) frei zur Verfügung gestellten Daten in sein Suchangebot integriert die man nun über ein interaktives visuelles Interface durchsuchen und auswerten kann. Siehe: Google is adding search power to public opendata

Hier nun ein weiteres Beispiel für das innovative Potential von Open Data: Die Firma Factual mit seinen Niederlassungen in Shanghai und Los Angeles entwickelt diverse Tools mit denen sich offene Daten finden, auswerten, mischen und einbetten lassen.

Upload or create data tables

  • Contribute to the open data ecosystem
  • Use tools to improve your data

Publishers: add Factual data to your site

  • Embed high quality, free content or use our API
  • Make your site more interactive

Developer: Build apps using our API. Customize any way you like!

Auf der Webseite von  Factual steht in der Selbstbeschreibung:

Factual is a platform where anyone can share and mash open data on any subject. For example, you might find a directory of California restaurants, a database ofendocrinologists, or a list of American Idol finalists. We provide smart tools to help the community build and maintain a trusted source of structured data. And this data can be used through widgets and APIs to help application developers and content publishers be more innovative and productive.

Often, data is difficult to find and access, inaccurate, and sometimes expensive. Information seekers are often overwhelmed with too many, often contradictory sources or frustrated by too few. Today, access to clean and reliable structured data is still a headache.

Factual was founded to provide open access to better structured data. And that means developers can build more innovative apps, publishers can access high-quality content, and ultimately, everyone, can make better decisions. More specifically, we offer:

  • An open data repository. We think a good route to low or zero cost and high quality data is the open data model. By making data open to access (read) so that developers can create valuable new applications , and by making the data open for opinion, comment, and debate (write) – we hope to catalyze support for certain data verticals.
  • Collaborative tools. We help communities collaborate real-time on open data projects, whether by manually adding a single value or uploading an entire dataset.
  • Data accountability. For each fact, we store user inputs, sources, citations — basically a fully documented (and computable) history.
  • Data sourcing and improvement. Our methods include capturing existing non-proprietary data, user and community contributions, content partnerships, and sophisticated data improvement tools that algorithmically discover, mine, and merge data.

Who Are We?

Factual was founded in 2007 by Gil Elbaz, co-founder of Applied Semantics (AdSense), which was acquired by Google in 2003. Gil has had a lifelong passion for organizing and structuring information, and building smart tools which can better make sense of data. Along with founding engineers, Tim Chklovski and Myron Ahn, Factual was built on the idea that it would be a better world if more decisions were data-driven. So we set out to develop an open data platform and community in an effort to maximize data accuracy, transparency and availability.

Post to Twitter

Veröffentlicht in Opendata, Technologie | Getagged , , , | Kommentieren

Neue Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik

In seiner Pressemitteilung der Bundesregierung wurde am 3. Februar Frau Cornelia Rogall-Groth als neue “Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik” (Bundes-CIO) vorgestellt: Siehe: http://www.cio.bund.de. Eine Bundes-CIO koordiniert als Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik unter anderem die eGovernment-Aktivitäten der Bundesregierung und kümmert sich zukünftig hoffentlich auch viel stärker um OpenGovernment-Fragen.

Am 4. Februar 2010 hat Frau Cornelia Rogall-Grothe die Nachfolge im Amt der Bundesbeauftragten für Informationstechnik (BfIT) angetreten. Sie löst damit den bisherigen Amtsinhaber und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Dr. Hans Bernhard Beus, ab. Dr.Beus hatte diese Funktion seit dem 1. Januar 2008 inne und wechselt jetzt als Staatssekretär in das Bundesministerium der Finanzen. Länder und Wirtschaft haben somit eine neue zentrale Ansprechpartnerin bei der Zusammenarbeit mit der Bundesregierung in IT-Fragen. Hier finden Sie die persönlichen Daten von Cornelia Rogall-Grothe.

Herzlichen Glückwunsch Frau Cornelia Rogall-Grothe! Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

Post to Twitter

Veröffentlicht in Open Government | Getagged , , | Kommentieren

8 Open Government Data Prinzipien

Spätestens mit der Eröffnung des Datenkatalogs der britischen Regierung (data.gov.uk) ende Januar 2010 wird vielen klar: Deutschland ist beim Thema “open government data”, also beim öffentlich zugänglich machen von Daten aus Regierung und Verwaltung weit abgeschlagen – das muss sich ändern! Das Potential und der gesellschaftliche Nutzen von “offenen Regierungsdaten” liegt auf der Hand:

  1. Die Regierung wird offener und transparenter.
  2. Die Verwaltungen werden bürgerorientiert, interaktiv und effizient.
  3. Zivilgesellschaft und Wirtschaft können durch Innovationen neuartige Anwendungen für diese Daten schaffen die einen konkreten Nutzen für den Alltag der Menschen bringen.

Doch auch wenn Sinn und Nutzen von offenen Regierungsdaten durch die Ergebnisse der  verschiedenen “Opendata Wettbewerben” (apps4democracy, apps4america, etc.) eindrucksvoll und nachvollziehbar sichtbar werden, wird wohl so etwas wie ein data.gov.de – also ein Datenkatalog für deutsche offenen Regierungsdaten nicht über Nacht entstehen. Was wir brauchen ist zum einen der politischer Wille und zum anderen gute Argumente und konkrete Beispiele.

In den USA hat die Open Government Arbeitsgruppe bereits ende 2008 die 8 Open Government Data Prinzipien für offene Regierungsdaten formuliert. Um die deutsche Regierung und deutsche Behörden bei der Öffnung der Daten zu unterstützen haben wir die Argumente ins deutsche übersetzt und präsentieren euch ab dem heutigen Datum, in loser zeitlicher Abfolge, 8 Thesen zu den Open Government Data Prinzipien.

Wir hoffen damit eine Diskussion anzuregen. Feel free to discuss!

Den Start bereitet der Begriff Vollständigkeit oder wie es im Englischen heißt Complete. Stellt sich die Frage: Vollständigkeit von Was? Die Antwort lautet: Vollständigkeit öffentlicher Daten. Warum dies im Bezug auf Open Data wichtig ist und was dahinter steckt, erfahrt ihr im folgenden Post.

Open Government Data Prinzipien

These 1 – Vollständigkeit:

Alle öffentlichen Daten werden verfügbar gemacht. Als Öffentliche Daten werden hierbei Daten verstanden, die nicht berechtigten Datenschutz-, Sicherheits- oder Zugangsbeschränkungen unterliegen.

Vollständigkeit, im Rahmen von Open Data, meint die freie Verfügbarkeit aller öffentlichen Daten, die nicht einer berechtigten Datenschutz-, Sicherheits- oder Zugangsbeschränkung unterliegen. Gemeint sind hier allen voran vollständige, ungekürzte und nicht voreditierte Rohdaten, die s.g. „raw data“. Denn oftmals erlauben erst unbeschnittene und reine Daten einen sinnvollen Umgang mit dem Datenmaterial.

Stützende Argumente für eine vollständige und umfassende Veröffentlichung von öffentlichen Daten gibt es zahlreiche. Beispielsweise wird die Erhebung einer großen Anzahl an Datensätze durch öffentliche Mittel, und somit direkt vom Steuerzahler, finanziert. Weitaus schwerer als finanzielle Aspekte wiegt indes die Frage nach der Vollständigkeit öffentlicher Daten im Bereich der Forschung.  In vielen Fällen benötigt die Wissenschaft den Zugang zur „raw data“, den Rohdaten, um neue Erkenntnisse erzielen zu können. Insbesondere trifft dies für die maschinelle und wissenschaftliche Auswertung und Analyse zu. Nur der Zugang zu Rohdaten garantiert, dass keine wichtigen Daten vorbehalten oder verloren gegangen sind. Umfassende oder semi-umfassende Zugangsbeschränkungen von Datenmaterial blockieren oder zumindest verlangsamen hierdurch den Fortschritt und schaden ergo der Allgemeinheit.

Betrachtet man die oben genannten Forderungen und vergleicht sie mit dem gegenwärtigen Stand der Dinge, lässt sich daraus folgendes schließen: Ein Großteil der bisher von öffentlicher Hand erhobenen Daten, sollten bzw. müssten für die Allgemeinheit verfügbar  und zugänglich sein. Dies ist bisher in den meisten Staaten nicht die Regel. Als Schritt in die richtige Richtung und aktuelles Beispiel, ist die Veröffentlichung von über 3000 öffentlichen Datensätzen durch die britische Regierung auf http://data.gov.uk/ anzusehen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Vollständigkeit von öffentlichen Daten von Interesse für die breite Öffentlichkeit ist. Ausgehend von diesem Standpunkt, sollten öffentliche Daten in vollem Umfang und unveränderter Erstfassung für Jedermann frei zugänglich sein.

Abschließend der Hinweis auf zwei Beispiele nicht öffentlicher aber von öffentlicher Hand erhobenen Daten in Deutschland:

  1. Statistiken über die Luftverschmutzung in Großstädten
  2. die Anzahl an Krankhausaufenthalten auf Grund von Alkohlmissbrauch,

Die 8 Open Government Data Principles in der Übersicht:

Daten der öffentlichen Verwaltung gelten als offen, wenn sie der Öffentlichkeit in einer Weise zugänglich gemacht werden, die im Einklang mit den nachstehenden Grundsätzen steht:

1. Vollständigkeit
Alle öffentlichen Daten werden verfügbar gemacht. Als Öffentliche Daten werden hierbei Daten verstanden, die nicht berechtigten Datenschutz-, Sicherheits- oder Zugangsbeschränkungen unterliegen.

2. Primärquelle
Die Daten werden an ihrem Ursprung gesammelt. Dies geschieht mit dem höchstmöglichen Feinheitsgrad, nicht in aggregierten oder sonstwie modifizierten Formaten.

3. Zeitnah
Daten werden so zügig, wie zur Werterhaltung, notwendig zur Verfügung gestellt.

4. Zugänglich
Daten werden so vielen Nutzern wie möglich für möglichst viele Verwendungszwecke bereit gestellt.

5. Maschinenlesbar
Daten werden zur automatisierten Verarbeitung strukturiert zur Verfügung gestellt.

6. Nicht diskriminierend
Daten sind für Alle verfügbar, ohne dass eine Registrierung notwendig ist.

7. Nicht proprietär
Daten werden in standardisierten Formaten bereit gestellt, über die keine juristische Person die alleinige Kontrolle hat.

8. Lizenzfrei
Daten unterliegen keinem Urheberrecht, Patenten, Markenzeichen oder Geschäftsgeheimnissen. Sinnvolle Datenschutz-, Sicherheits- und Zugangsbeschränkungen sind zulässig.

Die Einhaltung dieser Prinzipien ist überprüfbar.

Post to Twitter

Veröffentlicht in Opendata | Getagged , , | 1 Kommentar

EDem10 Conference

Die EDem10 – 4th International Conference on eDemocracy 2010 – findet vom 06. bis zum 07. Mai an der Donau-Universität im oesterreichischem Krems statt. Bis zum ersten März 2010 können wissenschaftliche Papiere rund um das Themen e-Demokratie und Partizipation eingereicht werden. Schwerpunkte der eDem10:

  • Transparency & Communication (freedom of information, free information access, openness, information sharing, blogging, micro-blogging, social networks, data visualization, eLearning, empowering, …);
  • Participation & Collaboration (innovation malls, innovation communities, bottom up, top down, social networks, engagement and accountability, collaborative culture, collaboration between C2C, G2C, …);
  • Architecture, Concepts & Effects (access and openness, user generated content, peer production, network effects, power laws, long tail, harnessing the power of the crowd, crowd sourcing, social web, semantic web, …);
  • Different Fields: open government initiatives, eDemocracy, eParticipation, eVoting, eDeliberation;
  • Approaches and Disciplines: law & legal studies, social sciences, computer sciences, political sciences, psychology, sociology, applied computer gaming and simulation, democratic theory, media and communication sciences;
  • Multidisciplinary and Interdisciplinary Approaches;
  • Research Methods.

Mehr Informationen auf der Webseite der EDem10.

Post to Twitter

Veröffentlicht in Partizipation | Getagged , , | Kommentieren

Irekia: Open government im Baskenland

Es gibt Neuigkeiten aus dem Baskenland. Die Seite Ireka ist ein Projekt der baskischen Regierung und ein Versuch die öffentliche Verwaltung offen, transparent und partizipativ zu gestalten. Das sieht erstmal sehr viel versprechend aus! Ein Problem hier in Europa scheinen tatsächlich die vielen Sprechen zu sein, so bekommt man von interessanten Initiativen und Entwicklungen in unseren Nachbarländern manchmal erst spät und nur durch Zufall mit.

Um die Sichtbarkeit und den Austausch dieser Projekte auch über sprachliche Hürden hinweg zu verbessern wurde das Projekt ourdata.eu gegründet. Dort findet man Initiativen und Open Government / Open Data Projekte aus vielen europäischen Ländern. Auf Initiative der Open Knowledge Foundation beginnt in der Arbeitsgruppe ”EU Opendata” derzeit eine Debatte und Vernetzung zu Opengovernment Projekten in der EU. Auf der Seite über Irekia steht:

Why has IREKIA been created?

One of the commonest problems of public government is the lack of adequate communications channels with members of the public. The relationship between the public and the government has been confined to exercising the right to vote once every four years. However, the public has many things it would like to say to the government on each of the remaining 1400 days, approximately, before the next general elections come round. The concept of open government derives from just such a need, a new form of contact which establishes a series of direct communications channels between the public and the government, thanks to the new utilities offered today through the Internet.

The Open Government of the Basque Country, Irekia, has been created in accordance with this fundamental idea. It is based on an initiative to bring our government closer to the public by providing our citizens with the chance to take part in the control, participation and decision-making processes of the government. The aim is to make each individual feel part of the government and its policies. The ultimate aim is to make the fundamental principle of democracy a reality: govern with the participation of society as a whole. This is the way to cultural change; traditional roles are modified and our citizens cease to be mere passive agents, the receivers of messages. They become active agents, involved in the decisions that affect them, that are important to them and in which they can take part efficiently, easily and at all times.


Irekia
is a global project of the Basque Government, instigated by the Lehendakari, PatxiLopez, who has led this cultural revolution within the Basque public administration, with the aim of making government more transparent and in which the opinion of our citizens is truly relevant.

The 3 premises of IREKIA

The Irekia project is based on 3 fundamental principles.

1. Transparency. The government will provide members of the public with real-timeinformation and data on its activities, plans and intentions.

2. Participation. All laws, decrees, measures and other kinds of decisions taken by the government can be debated, assessed, criticised and modified (even before they are drawn up) with the opinions of our citizens. Contributions may be made to measures promoted by the government but the public will also be able to make their own proposals which can also be discussed and analysed by everyone.

3. Collaboration. The Basque Government wishes to collaborate with its citizens, companies, NGOs and other Basque administrations, providing all of them with innovating tools and new methods of working in collaboration. We will listen to them and work together with them to build a better connected society.

Post to Twitter

Veröffentlicht in Open Government | Getagged , , , | Kommentieren

Event: “Open Politics – Transparency and Accountability Through Open Data

Am morgigen Donnerstag den 04. Februar 2010 findet im Rahmen der Berlin Social Media Week eine Veranstaltung zum Thema Opendata mit dem Titel “Open Politics – Transparency and Accountability Through Open Data and Social Media Politics” statt.

Auf der Facebookseite zur Veranstaltung steht: Zusammen mit dem Open Data Network e.V. und dem Government 2.0 Netzwerk schauen wir auf die Themen Open Data, Social Media Politik, was die anderen so können und wo es warum hierzulande langsamer (als nötig?) geht.

Wann: Donnerstag, 4. Februar 2010
Wo: Cafe Weltgeist, Dorotheenstraße 24, Berlin
http://www.qype.com/place/40732-Cafe-Weltgeist-Berlin
Anmeldung via Social Media Week

Post to Twitter

Veröffentlicht in Opendata, Termine | Getagged , , , , | Kommentieren

Welches Potential steckt in data.gov.uk?

In einem sehr interessanten Hintergrundartikel analysiert Francis Irving von MySociety die Datenquellen von data.gov.uk, dem offiziellen Datenkatalog der britischen Regierung: Sources of data on data.gov.uk

When data.gov.uk was launched, I had a quick browse around the data, to get a feel for what was in it. Most data sets that I randomly looked at were from statistics.gov.uk (from the Office for National Statistics). [...] Luckily, acomment on this blog revealed that there is a handy data dump of all the CKAN data behind data.gov.uk in CSV and JSON formats. I downloaded the JSON file (21st January 2010 dump) and used basic Unix text processing commands such as grep, sort and uniq to do some calculations. [...]

Die dann folgende Auswertung ist ein guter Anfang. Ich empfehle die Lektüre. Denn in der Tat muss ja auf die Euphorie darüber, dass die britische Regierung mit data.gov.uk den derzeit umfassendsten Open Government Datenkatalogs geschaffen hat, nun in einem zweiten, weniger spektakulären Schritt, gezeigt werden was man mit diesen Daten machen kann. Also welcher Nutzen sich aus der Weiterverarbeitung und Analyse dieser Daten für die Gesellschaft gewinnen lässt. So schliesst Irving seine Untersuchung auch mit der Frage an uns alle:

What interesting data sets have you spotted while browsing about data.gov.uk? Has anything sparked an idea for an application? Have you used any of the new data sets?

In einem ausführlichen Interview mit Tim Berners-Lee und Nigel Shadbolt beleuchtet Tom Chatfield für das Magazin Prospect die Hintergründe und die Motivation hinter der britischen Offensive mit data.gov.uk

The inside story of how Tim Berners-Lee and Nigel Shadbolt kickstarted a revolution in public data sharing

On 5th January, just before the public launch of data.gov.uk, Prospect’s Tom Chatfield spoke to Tim Berners-Lee about how Berners-Lee helped the government to open up public data. On 7th January, Chatfield spoke to Berners-Lee’s friend and colleague Nigel Shadbolt about his role in the project. The edited highlights of both conversations are below.

Ein Podcast von Tech Weekly des britischen Guardian widmet sich dieser Woche dem Themen: Sir Tim Berners Lee on free data. Den Podcast gibt es hier als MP3.

Sir Tim Berners-Lee discusses the launch of the government’s new open data project, and Dan Gluckman explains why the BBC was so keen to open the development of a new series about the social history of the web.

 
icon for podpress  Sir Tim Berners Lee on free data and the BBC’s Virtual Revolution [38:02m]: Play Now | Play in Popup | Download

Post to Twitter

Veröffentlicht in Opendata | Getagged , , , | Kommentieren

Die Welt der Lobbyisten ist undurchsichtig. Ein öffentliches Register könnte helfen.

Die Wochenzeitung Der Freitag hatte in der jüngsten Ausgabe einen interessanten Schwerpunkt zum Thema Lobbyismus. Besonders empfehle ich euch den Artikel von Nina Katzemich von LobbyControl:

Klimagipfel und Wachstumsbeschleunigungsgesetz, Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke oder Bankenrettung: Manchen politischen Entscheidungen können wir deutlich ansehen, dass hier mächtige Interessengruppen erfolgreich ihren Einfluss geltend gemacht haben. Mehr Einblick, welche Rolle Lobbyisten hinter den politischen Kulissen tatsächlich spielen, bekommen wir, die Öffentlichkeit, aber leider nicht. Wer täglich in wessen Auftrag mit welchem Budget versucht, seine Interessen in der Politik kundzutun und so weit wie möglich durchzusetzen, ist bisher völlig intransparent.

Nina Katzemich ist Mitarbeiterin von LobbyControl, einem gemeinnützigen Verein, der über Machtstrukturen und Einflussstrategien in Deutschland und der EU aufklärt, und sich für mehr Beschränkungen für Lobbyisten einsetzt.

Post to Twitter

Veröffentlicht in Demokratie | Getagged , , | 1 Kommentar

Open Government Data Initiative in Österreich gestartet

Die Idee auch in Österreich eine Open Government Data Initiative nach angelsächsischem Vorbild zu starten kursierte bereits seit letztem Jahr in einigen Köpfen der österreischischen Semantic Web Community – spätestens seit dem Linked Data Camp Vienna, welches im November 2009 in Wien stattfand. Im Jänner trafen sich dann einige Semantic Web Enthusiasten gemeinsam mit Vertretern von diversen Organisationen in Wien zu einem Kick-Off um eine solche Initiative ins Leben zu rufen. Nach einer interessanten ersten Diskussionsrunde kamen wir zu folgendem Schluss:

Eine derartige Initiative kann nur erfolgreich sein, wenn…

  1. alle beteiligten Personen, Organisationen, die Regierung, Bundesämter, Schlüsselpersonen und Leader bereits ähnlicher e-Gov Initiativen an einem gemeinsamen Strang ziehen
    und
  2. das Potential von Open Government Data (als Linked Open Data, in standardisierter Form in RDF) von Schlüsselpersonen erkannt wurde.

Um die notwendige awareness und Kooperationsbereitschaft aufzubauen, wurde beschlossen das nächste Semantic Web Meetup Vienna (Mitte April) ganz im Zeichen von Open Goverenment Data zu veranstalten. Wir werden dazu relevante Personen und Organisationen einladen und einige Demos und überzeugende Use Cases vorbereiten. Dieses Meetup soll sozusagen den gesamten Prozess bootstrappen und jene Leute zusammenbringen die in der Folge aktiv an einer offiziellen Initiative längerfristig mitarbeiten wollen.

Natürlich werden wir von unserer Initiative in Österreich weiterhin hier auf opendata-network.org berichten!

Post to Twitter

Veröffentlicht in Opendata | Getagged | 1 Kommentar