Ich habe bereits vor ein paar Wochen, anlässlich des Releae der Software Vanish, die das automatisierte Löschen von Daten erleichtern soll, schon einmal auf den interessanten Beitrag von Victor Mayers-Schönberger zur Debatte um unser digitales Gedächtnis bzw. unser “digitales Vergessen” hingewiesen: “Vanish: Verfallsdatum für Daten“. Mayers-Schönbergers Grundthese ist: Das menschliche Gehirn ist darauf ausgerichtet vieles zu vergessen, und das ist gut so. Mit der Digitalisierung vieler Bereiche unseres Lebens und immer größerer Mengen an Daten ändert sich nun dieses Paradigma. Denn: “Das Internet vergisst nicht”. Informationen haben heute zutage das Potential auf ewig erhalten zu bleiben. Das birgt ohne Frage viele Chancen aber auch einige Risiken. Nun hat David Weinberger für das Berkman Radio ein interessantes Gespräch mit Mayers-Schönberger auch über sein neues Buch “Delete: The Virtue of Forgetting in the Digital Age” geführt.
Radio Berkman 133: Eternal Sunshine of the Spotless Inbox
Author and Professor of Public Policy Viktor Mayer-Schönberger believes that digital memory is a little too perfect. Every word you post on the web, every picture, every video, tweet, and email is set in stone, archived, permanently findable. Like the proverbial elephant, the digital world doesn’t forget.
There are incredible benefits to this. And there might be consequences as well, ranging from invasion of privacy, to the impairment of human memory.
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