Unkonferenz und runder Tisch “Neues Lernen zwischen Schule und Google”
Die Hacking Education Konferenz (#hackedu), die am 10. März in New York stattfand, ins Deutsche bringen, als selbstorganisierende Konferenz, parallel im Realraum und im Web, ein Tag, 10 Stunden. [Was heißt hier "hacken"? Antworten hier und hier] Die Idee war spontan, dieses Wiki ging am 22. März ins Web, die Resonanz ist erstaunlich gut. Also wird es wohl passieren. Hier eine NamensListe von Leuten, die das Projekt unterstützen. Wie das aussehen könnte: Veranstaltung. Erster Entwurf zu Format & Programm: Format. Und hier die 6 Themenfelder, um die es gehen soll.
- Wann: Donnerstag, 22.10.2009 von 9 – 19 Uhr.
- Wo: Home Base Berlin http://homebase-berlin.de
- Twitter-Hashtag und Tag: #hackbild
Web 2.0-Pioniere, Startup-Gründer, Investoren, unkonventionelle Leute aus Unternehmen, Lehrer und Universitätsleute sollen sich fragen: Wie geht „Bildung“ im Web-Zeitalter? Wie kann man Bypässe legen für das versteinerte Herz unseres Bildungssystems, mit den Mitteln des Web 2.0?
Fangen wir bei Null an, darüber nachzudenken: Was entsteht in dem neuen wilden offenen Raum außerhalb der alten Bildungsburgen? Welche neuen Praktiken? Welche neuen Möglichkeiten öffnen sich dort für soziales Lernen und vernetztes Wissen? Wie können wir neuartige Bildungs-Erfahrungen herstellen? Ganz konkret herstellen, mit Hilfe von Software und Web-Technologien? Schauen wir uns an, wie das bestehende Wissens- und Bildungs-System bereits jetzt „gehackt“ wird, das heißt: umfunktioniert, mit kleinen geschickten Eingriffen. Schauen wir uns die ersten Projekte an, die es im Web schon gibt, und überlegen wir, was die Konsequenzen sind. Was daran ist gut, was ist schlecht? Wie kann man das vorantreiben? Denken wir dabei an alle, die davon profitieren können. Unterscheiden wir nicht zwischen Elite und Abgehängten. Klammern wir dabei das bestehende System erst einmal völlig aus: Schule, Universität, institutionalisierte Weiterbildung. Wir wollen wissen, was daneben entsteht, wildwüchsig, im Schatten. Von da aus können wir dann überlegen, was für Folgen das schattenhafte Bildungs-Web haben wird für ein System, das überall bröckelt und bricht wie die Betonbauten der 1970er Jahre, die gerade mit den neuen Bildungsmilliarden saniert werden sollen. Hier den vollständigen Aufruf lesen/downladen als 2seitiges pdf: Flugblatt
Hintergrund und weiterführende Links:
- Hier die gesammelten Tweets von #hackedu
- Unser Bildungssystem: Das Undenkbare denken (Clay Shirky, Martin Lindner)
- Cape Town Open Education Declaration
- School of Everything: The Vision (Education 2.0 Startup)
- A Manifesto for EduChange on the Eve of Hacking Education (Jon Bischke, eduFire)
- Why Education Needs Startups (PaulMiller, School of Everything)
- A Web Empowered Revolution in Teaching (Paul Anderson, TED conference)
- Die Pipe ist wichtiger als der Content (Anja C. Wagner)
- LdL im Matheunterricht, (Christian Spannagel, mit Kommentaren von Lisa Rosa et al. | BestOfThread)
- Openness and the Disaggregated Future of Higher Education (David Wiley)
- Das Ende von Schule und Experte, der Aufstieg des Skulpteurs des eigenen neuronalen Netzes
- Die Schule vom Kind her denken (Remo H. Largo & Martin Beglinger)
- Renaissance der Hochschuldidaktik (Wolfgang Neuhaus)
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