Conrad Wolfram ist der jüngere Bruder des Wolfram-Research-Gründers Stephen Wolfram und bei dem Unternehmen für strategische und internationale Entwicklung zuständig. Anfang Februar hat Futurezone beim Berliner Festival für Kunst und digitale Kultur, Transmediale ein Interview mit WolframAlpha-Entwicklungschef Conrad Wolfram geführt. Zur Offenlegung von Regierungsdaten sagt Wolfram:
Es ist großartig zu sehen, dass diese Informationen verfügbar gemacht werden, besonders im Fall von Großbritannien. Ursprünglich wollte die Regierung ja für diese Daten Geld verlangen. Es freut mich, dass dieser Plan verworfen wurde. Damit die Daten mit Wolfram Alpha verarbeitet und berechnet werden können, bedarf es noch einiger Anstrengungen in der Strukturierung der Daten. Sie sind noch in einem frühen Stadium.
Bei der Aufbereitung von Regierungsdaten arbeiten wir aber auch mit Regierungen selbst zusammen. Die US-Regierung ist etwa sehr daran interessiert, diese Daten gemeinsam mit uns berechenbar zu machen. Ich hoffe, dass auch andere Länder diesem Beispiel folgen werden.
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