Open Government Camp vom 29. bis 30. September 2011

Ideen für einen offenen Staat / Open Government Camp vom 29. bis 30. September 2011 in Berlin / Von Government 2.0 zu Open Government

Einige „Pioniere“ haben bereits Erfahrungen mit Aktivitäten in sozialen Netzwerken, Online-Bürgerhaushalten, Service Apps oder Open Data Projekten gesammelt. Andere zögern noch, weil ihnen die richtige Idee fehlt oder zu viele Fragen für sie offen sind: Was kann ich tun? Was machen andere schon? Welche Ressourcen und Prozesse sind notwendig? Wie sag ich’s meinem Chef? Werden die Bürger das wirklich nutzen?

Das Open Government Camp als Plattform

Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland, unterstützt von Verwaltungen aus Bund und Ländern, NGOs, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, lädt alle Interessierten vom 29. bis 30. September 2011 zum “Open Government Camp 2011″ ein. Das Open Government Camp ist eine Plattform für Experten und Laien, für Geeks und für Analoge, für alle, die Lust haben mit uns gemeinsam Politik und Verwaltung moderner, interaktiver und transparenter zu machen. Auf der Konferenz sollen Praktiker und Theoretiker, Enthusiasten und Skeptiker, Fachleute und Interessierte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht und zum Ideen- und Erfahrungsaustausch über Open Data, Beteiligung und Zusammenarbeit angeregt werden.

Motivation

Wir vom Government 2.0 Netzwerk organisieren unsere Konferenz wieder in Form eines BarCamps, d.h. als Mitmachkonferenz, bei der jeder einen Workshop vorschlagen kann. Wir wollen damit auch in diesem Jahr eine Plattform bieten, um Akteure zu vernetzen, erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland zu präsentieren, Möglichkeiten der Umsetzung zu diskutieren und konkrete Projekte anzustoßen.

Was haben wir vor?

Der Event startet am Abend des 29. September 2011 mit einem “Stammtischgespräch” zum Thema “Von Government 2.0 zu Open Government”. Auf dem Panel sitzen und zur Diskussion mit den Teilnehmern bereit stehen: die Netzpolitiker und Mitglieder des Bundestages Dorothee Bär und Konstantin von Notz, der Vorsitzende des IT-Planungsrats und Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg Herbert Zinell, der im Land Bremen für Neue Medien zuständige Referatsleiter Martin Hagen sowie der Unternehmer Oliver Kühn (skobbler).

Der folgende Tag beginnt mit einer Keynote von Birgitta Jonsdottir, Mitglied des Isländischen Parlamentes und Aktivistin für die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) zur Schaffung eines Freihafens für Informationen. Im anschließenden BarCamp können die Teilnehmer selbst Themen vorschlagen und Workshops anbieten. In den ca. 20 Sessions wird es um die Nutzung des interaktiven Webs zur Modernisierung von Prozessen, Services, Kommunikation und um neue Formen der Zusammenarbeit von Gesellschaft, Politik und Verwaltung gehen. Ein neu hinzugekommener Schwerpunkt ist das Thema Visualisierung von offenen Daten, dazu wird u.a. ein finnischer Experte einen Workshop anbieten.

Von Government 2.0 zu Open Government

Nach den Erfolgen des “Government 2.0 Camps” in den letzten Jahren findet die Konferenz bereits zum dritten Mal statt. Während in der Vergangenheit der Einsatz von Werkzeugen des Web 2.0 in den Fokus des Camps gestellt wurde, ändert sich in diesem Jahr der Blickwinkel. Nunmehr sollen neben den technischen und methodischen Dimensionen vor allem die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des offenen Regierungshandelns stärker in den Vordergrund treten: Durch mehr Transparenz und Zusammenwirken kann das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Institutionen gestärkt und die Servicequalität erhöht werden. Vielfältige Interaktionsmöglichkeiten beschleunigen den Dialog und erlauben die Einbindung unterschiedlichster Akteure innerhalb und zwischen den Verwaltungen, aber auch im Außenverhältnis. Social Media erweitern die etablierten Mechanismen des gesellschaftlichen und politischen Diskurses. Alle diese Potenziale können jedoch nur umgesetzt werden, wenn in Verwaltung und Politik ein Kulturwandel einsetzt – hin zu mehr Offenheit und Transparenz.

Diese Entwicklungen haben das Government 2.0 Netzwerk veranlasst, auch den Namen des Camps zu ändern: Statt Government 2.0 Camp heißt es ab 2011 Open Government Camp.

Die Organisatoren

Der Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. setzt sich gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren dafür ein, durch Vernetzung von Experten und Interessierten sowie durch Informationsarbeit zu Best Practices die Entwicklung hin zu einem Open Government mit mehr Partizipation, Transparenz und Kollaboration auf Basis von „Web 2.0-Methoden“ zu beschleunigen.

Wo treffen wir uns?

Das Open Government Camp findet am 29. September 2011 ab 18:30 Uhr in der Bayerischen Vertretung, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin und am 30. September 2011 von 9 bis 17 Uhr in der Bertelsmann Stiftung, Unter den Linden 1, 10117 Berlin statt.

Die Organisatoren des Camps

Das Open Government Camp wird ehrenamtlich von Enthusiasten organisiert, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen – aus Unternehmen, aus Nichtregierungsorganisationen, aus Verwaltungen, aus Verbänden und aus wissenschaftlichen Einrichtungen. Uns allen gemeinsam ist die Überzeugung, dass die Nutzung von Web 2.0 im öffentlichen Sektor nicht nur zeitgemäß sondern auch zukunftsweisend ist.

Nähere Infos und Anmeldung zum Camp unter www.gov20.de

No related posts.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Open Government, Termine und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>