US Open Government Direktive

Schon am ersten Tag im Amt unterzeichnete Präsident Obama ein Memorandum an alle Bundesstellen mit der Anweisung, Barrieren abzubauen, um die Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und der Bevölkerung zu verbessern.

Mit einem livestream Chat, Blogpost und online Dokument, hat das Weiße Haus nun einen ehrgeizigen Plan für die neue Offenheit in der Exekutive bekannt gegeben. Die Open Government Direktive OGD richtet sich an leitende Dienststellen und Einrichtungen der Regierung und fordert diese auf spezifische Maßnahmen zur Umsetzung der Grundsätze von Transparenz, Partizipation und der  Zusammenarbeit zu ergreifen. Die Direktive ist das Ergebnis monatelanger interner Gespräche und Umfasst alle drei öffentlichen Dokumente, sie unterstreicht die Notwendigkeit die Politik stärker an den Bürgern zu orientieren und durch Technologie, Informationen und öffentliche Interaktion die Beteiligung der Bürger an der Demokratie zu verbessern.

In einem Artikel für die Open Government Initiative (OGI) schreibt Peter Orszag: Promoting Transparency in Government

Since the OGI outreach ended, we’ve been pouring over the suggestions.  We’ve talked with outside experts.  We’ve evaluated and re-evaluated the steps we want to implement government-wide.  And as a result, today we are releasing two documents:

  • Open Government Directive (download as pdf, txt, doc or view on Slideshare)
  • Open Government Progress Report to the American People (download as pdf or view on Slideshare)
View more documents from White House.

Besonders Interessant sind die Open Government Directive Timelines die Daniel Schuman für die Sunligt Foundation zusammengestellt hat. Damit hat Schuman die Open Government Directive in eine Checkliste mit einen Zeitplan für die Umsetzung durch für die Verwaltung übersetzt. Daran wird sich die Administration messen lassen müssen.


Weitere Sunlight Blog Posts zum Thema:

Weitere Hintergrundinformationen

  • Sunlight’s Press Release on the Open Government Directive
  • Sunlight’s Policy Agenda
  • Sunlight’s Our Open Government List (dialog on the directive)
  • OMBWatch’s 21st Century Right to Know report (Sunlight participated and endorsed, pdf)

Weitere Stimmen und Kommentare:

Veröffentlicht in Demokratie, Open Data, Open Government | Getagged , , , | 2 Kommentare

Obama: Online gegen die Bürokratie

Gastbeitrag von Jörg Knocha. Der Text erschien zuerst auf Politik Digital unter dem Titel: Obama: Online gegen die Bürokratie

In 60 Tagen muss jede US-Bundesbehörde eine Open-Government-Website haben, in 120 Tagen eine individuelle Strategie für Internetkommunikation: Mit einer ambitionierten Direktive und der Hilfe des Internet will US-Präsident Obama Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Dschungel des amerikanischen Behördensystems durchsetzen.

Weißes Haus, 8. Dezember 2009, 11 Uhr Ortszeit: Die beiden wichtigsten IT-Beauftragten der US-Regierung stellen in einem Videochat den Open Government Plan (OGP) von Barack Obama vor. “That´s a real good question!” grinsen Chief Information Officer Vivek Kundra und Chief Technology Officer Aneesh Chopra in die Webcam und beantworten die auf einem Apple-Notebook live eingehenden Fragen der Bürger. So stellt sich Präsident Obama Regierungshandeln via Internet vor.

Aneesh Chopra, Vivek Kundra, Apple-Notebook und Chatmoderator (von links)

Kundra und Chopra sind in der Obama-Regierung für die Investitionen im IT-Bereich, Informationssicherheit und die Förderung von technischen Innovationen zuständig. Transparenz spielte im Chat und auch in der neuen Direktive eine zentrale Rolle. Obamas Leitprinzipien Partizipation und Zusammenarbeit wurden dagegen vernachlässigt. Die Umsetzung dieser Ziele überlässt die Regierung den Behörden.

Ein ambitionierter Zeitplan

Der am 8. Dezember 2009 vorgestellte Plan ist Bestandteil der neuen Open-Government-Direktive. Obama weist die Bundesbehörden der Vereinigten Staaten darin an, Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit umzusetzen. Informationen sollen zukünftig schneller online verfügbar sein: Jede Behörde muss innerhalb von 60 Tagen eine eigene Open-Government-Webpage einrichten. Innerhalb von 120 Tagen soll jedes Amt zusätzlich einen Open-Government-Plan veröffentlichen. Der muss eine Strategie zur Umsetzung der Leitprinzipien Obamas beinhalten. Ob es vorangeht, kann also jeder online sehen. Ob und wie die Bürger hier mitreden können, ist jedoch noch nicht klar.

Wie der Open-Government-Plan entstand

Die Grundgedanken des Open-Government-Plans entwickelten sich in drei Phasen. Ende Mai 2009 gab es in einer ersten Phase ein einwöchiges Online-Brainstorming. Bürger konnten eigene Projektideen und innovative Ansätze präsentieren. Danach folgte die Diskussionsphase. In dieser wurden die Vor- und Nachteile der eingebrachten Vorschläge erörtert. Jeder Bürger konnte sich online beteiligen.

In der abschließenden Entwurfphase wurde besonderen Wert auf die Mitarbeit der Bürger gelegt. Die vorangegangenen Schritte wurden dafür in Blogs zusammengefasst. Auch hier baten die Macher konsequent um Feedback und Empfehlungen. Das Ergebnis waren über 300 Entwürfe zu 16 verschiedenen Themen wie Partizipation durch Neue Medien oder verbessertem Zugang zu Regierungsinformationen. Alle Entwürfe wurden ins Web gestellt.

Die Beteiligung der Bürger durch das Internet war somit in allen Phasen gegeben und auch die Direktive legt großen Wert auf Transparenz. Die konkrete Zusammenarbeit der Behörden mit Mitarbeitern und Bürgern und die Umsetzung von Beteiligungsmöglichkeiten bleiben in den Händen der Bürokratie. Das präsidentielle Memorandum zur Idee einer Open Government vom Januar 2009 ist somit noch nicht voll umgesetzt.

Veröffentlicht in Demokratie, Open Government | Getagged , , | Kommentieren
  • Open Data Projekte - mitmachen! Open Data Projekte - mitmachen! Open Data Projekte - mitmachen!

Openeverything Fokus zu Opendata und Openaccess

Am 7. Dezember haben wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe Openeverything Fokus Berlin einen Themenabend zu Opendata, mit dem Untertitel “warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht” veranstaltet. Es gab zwei Präsentationen mit anschließender Diskussion. Zuerst berichtete Franziska Heine über das “Free Culture Forum“, das Anfang November in Barcelona stattfand und stellte die dort geschriebene Charter vor. Im zweiten Teil habe ich dann versucht die sozialen, politischen und gesellschaftlichen Prozesse des Übergangs zur Wissensgesellschaft und die damit einhergehenden Aneignungs- und Verteilungskämpfe zu beleuchten und so die soziale und politische Dimension der Forderung nach freiem Zugang zu Informationen, Wissen und Daten aufzuzeigen. Meine Präsentation war wie immer zu lang, aber dennoch gab es viel positives Feedback und eine sehr interessante Diskussion im Anschluss. Hier meine Slides:

Veröffentlicht in Open Access, Open Knowledge, Opendata Network | Getagged , , , | Kommentieren

USA: Veröffentlichung der Open Government Direktive

Das Weißen Haus wird heute um 11 Uhr Ortszeit die lang erwartete “Open Government” Direktive veröffentlichen. Mit dieser Direktive sollen nun endlich Obamas Versprechen umgesetzt werden die US Regierung transparenter, partizipativer und kollaborativer zu gestalten. Dies hatte Obama bereits am 21. Januar, seinem ersten Tag im Amt, in einer viel beachteten Stellungnahme angekündigt: Memorandum on Transparency and Open Government

Die Direktive wird von U.S. Chief Information Officer Vivek Kundra and U.S. Chief Technology Officer Aneesh Chopra vorgestellt und als live Video ins Internet übertragen. http://www.whitehouse.gov/live

Die Veröffentlichung wurde von Valerie Jarrett, Senior Advisor des Präsidenten in einem Video angekündigt. Darin sagt sie: “We are proud to announce an important next step in this historic call to action – one that will help us achieve a new foundation for our government – a foundation built on the values of transparency, accountability and responsibility.”

The Administration is committed to developing those recommendations in an open fashion. Consistent with the President’s mandate, we want to be fully transparent in our work, participatory in soliciting your ideas and expertise, and collaborative in how we experiment together to use new tools and techniques for developing open government policy.

Nancy Sclola schreibt für das Personal Democracy Network auf der Seite “TechPresident”: Liveblogging the Open Government Directive’s launch

It’s a big day in this little corner of the universe, so we’ll be celebrating the event with a live blog of the proceedings. Tune in to the live video feed of the event, and then stop by here to chat the whole thing over.

Veröffentlicht in Open Government, Transparenz | Getagged , , , , | 1 Kommentar

ePartizipation-Konferenz: Zum Stand der Dinge und der zukünftigen Entwicklung

Have you ever wondered what the European Commission (EC) and the European Parliament (EP) do to diminish the democratic deficit in the EU and to involve the citizens into decision-making processes of the European Union?

The projects co-funded by the EC under the eParticipation Preparatory Action are organising an eParticipation Conference, which will be held in Brussels on Tuesday, 15th of December:

“eParticipation Conference: Current State of Play & Future Directions”

The development and wide use of powerful new ICT applications is transforming the way citizens and civil society interact, debate and participate in public life. These new tools have enormous potential to enhance decision-making processes by involving large numbers of EU citizens. As the eParticipation Preparatory Action, an initiative of the European Parliament launched in 2006, reaches its conclusion, this eParticipation Conference is being organized to demonstrate progress and results in the use of Information and Communication Technologies to enhance citizens’ participation in democratic decision-making.

In parallel, there will be an exhibition of project results produced in the context of the Preparatory Action.

Register to the conference before 10 December 2009 at: http://eparticipation.eventbrite.com
Registration Password: momentum

MOMENTUM is a Specific Support Action project funded under the European Commission’s eParticipation programme (eParticipation 2007/1). The main objective of MOMENTUM Project is to strengthen political, social, scientific, and technological excellence in eParticipation by integrating results and practices of relevant initiatives building upon the ICT research capacities of individuals and organisations spread across Europe.

More Information: http://www.ep-momentum.eu/

Veröffentlicht in Demokratie, Partizipation, Termine | Getagged , , | Kommentieren

Opendata – warum eine freie Gesellschaft offene Daten braucht.

Am 07.12.09 findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Openeverything Fokus Berlin ein Themenabend zu Opendata statt. Es wird zwei kurze Impulsreferate und eine gemeinsame Diskussion geben. Der Fokus wird auf der sozialen und politischen Dimension und Bedeutung von Ansätzen Opendata und Openaccess für die Wissensgesellschaft liegen. Aus der Ankündigung:

Wir befinden uns im Übergang zur Wissensgesellschaft. Dieser Übergang ist geprägt von revolutionären technischen Innovationen die das Potential haben unsere Gesellschaft so nachhaltig zu verändern wie einst die Erfindung der Buchpresse. Dieser Übergang ist geprägt von Verteilungskämpfen. Dabei geht es um die Frage wie unsere Gesellschaft den Zugang zu Wissen – als Kulturgut – organisiert, also um die Verfasstheit der Wissensgesellschaft. “Informationen sind das Gold des 21. Jahrhunderts” – heißt es. Auf der einen Seite versuchen Verwertungsindustrie und ihre Lobbygruppen den Zugang zu Wissen und Informationen durch Ausschluss und künstliche Verknappung zu regulieren und dadurch ihre Geschäftsmodelle und Marktstrategien zu verteidigen. Auf der anderen Seite streiten unterschiedliche Gruppen der Zivilgesellschaft für den freien Zugang zu Wissen und Informationen, als Kulturgut und gegen diese künstliche Verknappung.

In dieser Veranstaltung zum Thema Opendata in der Reihe Openeverything Fokus Berlin wollen wir die Interessen der Verschiedenen Player in diesem Verteilungskampf beleuchten und so die soziale und politische Dimension der Forderung nach freiem Zugang zu Informationen, Wissen, Daten diskutieren. Im ersten Teil wird Franziska Heine über das “Free Culture Forum“, das Anfang November in Barcelona stattfand, berichten und die dort geschriebene Charter vorstellen. Im zweiten Teil wird Daniel Dietrich eine allgemeine Einführung zum Begriff Opendata präsentieren um dann die Ziele und Projekte des Opendata Network hier in Deutschland zu erörtern. Anschliessend wollen wir mit euch über die Vorgestellten Begriffe sowie die soziale und politische Bedeutung dieser Initiativen diskutieren.

Wann: 7. 12.09, 19 Uhr
Wo: Newthinking Store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin

Fragestellungen für die Diskussion:

  • Warum ist der freie Zugang zu Informationen so wichtig?
  • Um welche Daten geht es eigentlich?
  • Was bedeutet “frei”?
  • Was bedeutet “offen”?

Veröffentlicht in Opendata Network, Termine | Getagged , , , | 1 Kommentar

Ein offenes Europa mit offener Verwaltung

Die Europäische Union will das Thema e-Government stärken. Bürger und Unternehmen in Europa sollen nutzerzentrierte E-Government-Dieste in Anspruch nehmen können, die staatliches Handeln transparenter machen und den Zugang zu öffentlichen Informationen erleichtern. Das geht aus einer Presseerklärung, anlässlich der Konferenz Ministerial eGovernment Meeting and Conference hervor. Dabei haben die 34 Minister von EU-Mitgliedsstaaten, Beitrittskandidaten und aus EFTA-Staaten vergangene Woche in Malmö die Ministerial declaration on eGovernment policy (pdf) unterzeichnet. Die E-Government Deklaration soll dazu beitragen, die Transparenz der europäischen Staaten und der Verwaltung erhöht werden und den Zugang zu öffentlichen Informationen und die Partizipation an politischen Prozessen zu erleichtern. Nutzerfreundlichkeit, Effizienz bei der Implementierung von eGovernment-Anwendungen und  Nachhaltigkeit wurden in der Deklaration betont.

“We want to work together to strengthen our citizens and create a more open public administration. We will make it easier for European citizens and businesses to move across borders. It shall be easy to study in Stockholm, work in London, retire in Italy and make use of all the opportunities offered by the internal market. At the same time, we will create a simpler and greener administration”, sagte Mats Odell, Minister für kommunale Selbstverwaltung und Finanzmärkte, der die Sitzung geleitet.

Viele Menschen hätten heute noch das Gefühl, dass es zwischen ihnen und den Behörden eine Kluft gäbe, heißt es in der Erklärung. E-Government könne dazu beitragen, die Bürger und die gewählten Politiker wieder zusammenzubringen und Brücken zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Menschen zu bauen. Die Koordination der Bemühungen zur Umsetzung der Ziele soll die EU-Kommission in die Hand nehmen.

Wie bereist berichtet wurde die offizielle Ministerkonferenz in Malmö, diesmal erstmals von der “1st Popular European eGovernment conference” begleitet, einer unoffiziellen Konferenz der Zivilgesellschaft. Außerdem wurde auf der Ministerkonferenz selbst, als Ergänzung zur offiziellen Deklaration der Minister, eine Deklaration der Zivilgesellschaft eingebracht, die Open Declaration.

David Osimo, der Initiator der Open Declaration schreibt dazu:

The Ministerial Declaration showed a new, positive attention to participation and transparency, placed as the first policy priority. However thecommitments are general and not very strong. It is worth noting that the Open Declaration was presented in a parallel session (you can see the whole video cast here), while the Industry Declaration was presented in plenary, alongside the Ministerial Declaration. This risks conveying the message the voice of industry is more important than citizens when it comes to influencing e-government policy. But let’s not forget: we are not the official representatives of citizens, and it was therefore a great positive step from the European Commission and the Swedish Presidency to accept us in the official programme…

Zur Wirkung und den nächsten Schritten schreibt er:

Most importantly, you could see a real difference in how people treated the Open Declaration at the beginning and at the end of the conference. While we were barely mentioned at the beginning, in the conclusions most speakers mentioned it and Minister Odell (Sweden) said that government should meet the challenge of the Open Declaration. In summary, we had an impact. We are in a position to have “some kind” of influence on policies. Where do we go from here? Our idea is to open up the institutional process of drafting the official Action Plan and influence it. We will have to structure our proposal to make them as concrete as possible.

Auf der Konferenz wurden auch die diesjährigen Gewinner des European eGovernment Awards auszeichnet. Insgesamt waren 52 Projekte aus 17 Ländern für die Finalrunde nominiert, darunter auch der Bürgerhaushalt der Stadt Köln für die Kategorie “eGovernment empowering citizens”. In dieser Kategorie wurde das dänische Projekt “Genvey” zum Gewinner gekürt. Es bietet einen Selbstbedienungszugang zu allen wichtigen Informationen und Diensten der öffentlichen Verwaltung in Dänemark.

Veröffentlicht in Open Government, Public Sector | Getagged , | Kommentieren

Vernetze IT für einen effektiven Staat

Für 2010 plant die Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) gemeinsam mit der Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) einen gemeinsamen Arbeitsschwerpunkt und eine Gemeinsame Veranstaltung unter dem Motto: Vernetze IT für einen effektiven Staat

Verlängerung der Einreichfrist für wissenschaftliche Beiträge bis zum 31.10.2009! Die Fachtagungen Verwaltungsinformatik und Rechtisinformatik des Fachbereichs Informatik in Recht und Öffentlicher Verwaltung (RVI) finden 2010 erstmals gemeinsam statt. Am 25. und 26 März 2010 werden sich Experten beider Fachrichtungen unter dem gemeinsamen Motto “Vernetze IT für einen effektiven Staat” an der Universität Koblenz treffen.

Die Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und die Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) haben zum Ziel, einen richtungsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraktikern und Beratern zu fördern, indem Erfahrungen analysiert und Umsetzungsstrategien aufgezeigt werden. Die FTVI wird alle zwei Jahre vom Fachausschuss Verwaltungsinformatik der Gesellschaft für Informatik ausgerichtet. Die FTRI wird 2010 zum ersten Mal gemeinsam mit der FTVI und dem Fachausschuss Rechts- und Verwaltungsinformatik der DGRI ausgerichtet.

2010 stehen die FTVI und die FTRI unter dem gemeinsamen Motto: „Vernetzte IT für einen effektiven Staat“. Organisationsübergreifende Vernetzung wird mehr und mehr zu einem Kernthema öffentlichen Handelns. Um einen effektiven Staat zu gewährleisten, ist Vernetzung durch IT in vielerlei Hinsicht zu verstehen:

  • Vernetzung und Zusammenarbeit von Akteuren im öffentlichen Aufgabenspektrum
  • Technische und prozessspezifische Umsetzung der Vernetzung von Institutione
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen im Kontext sich technologisch und/oder organisatorisch verändernder öffentlicher Aufgabenwahrnehmung

Veröffentlicht in Open Government, Public Sector, Termine | Getagged , | Kommentieren

Clay Johnson: “Apps for America”

Die wahrscheinlich beste zusammenfassende Erklärung von Apps for America und “Apps for America 2: The Data.gov Challenge” von Clay Johnson Direktor der Sunlight Labs auf der Open Source Convention OSCON 2009:

OSCON 09: Clay Johnson, “Apps for America”

New Technology is crashing the gates of Washington, DC as a new administration begins to find its legs. Open Source developers are the key to making a lot of this change happen and we’ve got to move fast and work together in order to do it right. This talk is about strategy—how can open source developers change their government?

Clay Johnson from Sunlight Labs

Clay is Director of Sunlight Labs. Prior joining Sunlight, Clay was one of the four founders of Blue State Digital, the progressive left’s premier technology and online strategy firm. This firm, which was born out of the Howard Dean campaign, was also responsible for Barack Obama’s Web presence. At Blue State Digital, Clay was responsible for developing the organization’s brand and building its initial client roster. He also had a hand at building some of the company’s early technical tools. Before joining Blue State, Johnson was the lead programmer for Dean for America in 2004, overseeing the development of grassroots tools like GetLocal, DeanLink and Project Commons. Prior to entering politics, Johnson was a technologist at Ask Jeeves (now Ask.com) where he helped to develop the company’s Web syndication product. He also started the first Internet Knowledge Exchange, KnowPost.com, and worked as an entrepreneur-in-residence at a Venture Capital firm, but still claims that he learned the most from his first job—as a waiter at Waffle House in Atlanta, Georgia.

Hier ist die Liste aller einmgereichten Anwendungen “Submitted Apps” und hier die Gewinner: “The Apps for America Winners

Veröffentlicht in Open Data, Open Government, Transparenz | Getagged , , , | 2 Kommentare

Open Source Principles and the Federal Government

Gunnar Hellekson von Red Had hat auf der Open Source Konferenz OSCON 2009 einen sehr interessanten Vortrag zum Thema “Applying Open Source Principles to Federal Government” gehalten.

Referencing the directive of the Obama administration for greater government transparency, participation, and collaboration, Gunnar Hellekson addresses the collaboration aspect of this directive, and suggests that the open source community ought to encourage the federal government to adopt open source practices.

While the government already uses open source, it is less familiar with open source principles. Hellekson gives examples of both successful and unsuccessful open source applications, and shows that open source can be used to “fail faster”, and thus arrive at a solution more quickly.

Hellekson says that the government is really just made up of individuals, and when we find those individuals who are doing good work, we ought to encourage them and publicize their successes, because when the government succeeds, we all succeed.

Gunnar Hellekson is the Lead Architect for Red Hat Government, where he and his team work with systems integrators and government agencies to encourage the use of open source software in government. Prior to joining Red Hat, he worked as a developer, systems administrator, and IT director for a series of internet businesses. He has also been a business and IT consultant to not-for-profit organizations in New York City.

Hier ist das PDF zum Vortrag Applying Open Source Principles to Federal Government Presentation, hier die mp3 und hier der Podcast:

 

Veröffentlicht in Open Government, Open Source | Getagged , | Kommentieren