Sunlight Foundation: National Data Catalog

Sunlight Foundations newest “alpha” project: National Data Catalog

The National Data Catalog is an open platform for government data sets and APIs, making it easy to find datasets by and about government, across all levels (federal, state, and local) and across all branches (executive, legislative, and judicial). The data here is imported from several sources and curated by our staff. Currently, we catalog data from:

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Sunlight Foundation: Transparency Data

The Sunlight F0undation has just launched an other exiting projekt:  Transparency Data

Transparency Data is a central source forfederal lobbyist registrations andfederal and state campaign contributions. Here you can begin your search, find the information you need, and then download records of what acandidate has received, what anindividual has given, how much anorganization has spent on lobbying, and many other queries.

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Radio Berkman: A “Third Way” for the FCC and Broadband

Interesting Interview with Susan Crawford spoke and David Weinberger about what the FCC’s “third way” is, and what it could mean for how bits get to your house.

Last week the FCC announced that they would seek a “third way” in regulating the broadband industry, one that they hope will respect a recent court decision prohibiting them from cracking down on telecomms, while also ensuring some level of net neutrality.

Susan Crawford co-led the FCC Agency Review team for the Obama-Biden transition team and served as President Barack Obama’s Special Assistant for Science, Technology, and Innovation Policy until December 2009. She now teaches at the University of Michigan Law School. She founded OneWebDay and can be found blogging here.

See also the Article “Net Neutrality: FCC Trojan Horse Redux” at the EFF website.

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DBpedia light

dbpedia lite takes some of the structured data in Wikipedia and presents it as Linked Data. It contains a small subset of the data that dbpedia contains; it does not attempt to extract data from the Wikipedia infoboxes. Data is fetched live from theWikipedia API. It uses Wikipedia pageIds in its URIs to attempt to mitigate the problems of article titles changing over time.

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Open Data Serie über Parteispenden – Teil 3

Seit 2002 müssen Spenden an Parteien über 50.000 Euro unverzüglich vom Bundestag veröffentlicht werden. In einem dritten Schritt veröffentlichen wir nun die Spenderdaten, nachdem sie von einem Crawler analysiert wurden. Damit lässt sich zeigen, ob sich Beziehungen der Spender untereinander auch im Internet abbilden.

Der Crawler erhielt von uns knapp 250 Webadressen bzw. Links, die über die Spender am meisten aussagen. Von jeder Startseite ging er von den dort gefundenen Verlinkungen jeweils drei Verlinkungen weiter. Auf diese Weise die Vernetzung von rund 10.000 Webseiten untersucht. Die Websites, die untereinander verlinkt sind, stellte die Anwendung anschließend in einem Netzwerk dar. Websites, die keine Links zu anderen Websites des Crawls aufbauen, zeigte sie nicht an.

Das Ergebnis ist auf den ersten Blick überraschend. Die Auswertung ergab vorwiegend Websites, die institutionell miteinander eng verbunden sind wie etwa den Bundestag mit verschiedenen Ministerien oder die mit der politischen Agenda der Grünen sympathisieren. Die Grünen spielen im Bereich der Großspenden allerdings eine äußerst marginale Rolle. Die Spender aus dem bürgerlichen Lager sind auf dieser Karte nur mit der Lupe zu entdecken.

Klicken Sie auf das Bild und Sie erhalten es als PDF mit Legende.

Ein Link-Crawl ist also nicht geeignet, die realen Beziehungen der Spender untereinander abzubilden. Grund: Die meisten Unternehmen unterhalten Websites, die nicht zu anderen Unternehmen verlinken. Dagegen verlinken vor allem die Akteure untereinander, die eine ähnliche Agenda in einem öffentlichen Diskurs verfolgen.

Wesentlich aussagekräftiger hingegen wäre eine Netzwerkanalyse der Unternehmen, die nicht den Weblinks, sondern den Kapitalbeteiligungen oder Personenverflechtungen folgen würde. Lothar Krempel vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung hat den Niedergang der Deutschland AG auf Basis der Daten der Monopolkommission nachgezeichnet und zeigt über die Jahre 1996 bis 2006 die strukturellen Veränderungen der Beziehungen in der deutschen Wirtschaft. Ein Vergleich dieser Daten mit den Spendendaten ab 10.000 Euro hätte bei einer unverzüglichen Veröffentlichungspflicht die massierten Großspenden des Automobilbauers Porsche im Jahr 2006 auf einen Blick erklärt. So lange aber keine unmittelbare Transparenz der Spenden möglich ist, können solche Zusammenhänge nicht zeitnah entdeckt werden.

Managementberater Frank Behrend, der an dieser Analyse mitgewirkt hat, weiß aus Erfahrung: „Die Praxis zeigt, dass eine einzelne Einflussdimension, das heißt ein einzelnes Netzwerk, in vielen Fällen noch keine generelle Aussage über bestimmte Situationen oder gar Akteure erlaubt.“ An der Carnegie Mellon Universität wurde aus diesem Grund das so genannte Meta-Matrix-Framework entwickelt. Es verknüpft diverse relevante Einflussdimensionen wie Personen, Aufgaben, Ereignisse oder Örtlichkeiten miteinander und wertet sie aus. Im Falle der Parteispenden wären daher weitere Daten wie die Personen- oder Kapitalbeziehungen der Spender untereinander ein möglicher weiterer Ansatz.

Die tatsächlichen Machtverhältnisse bleiben offensichtlich im Netz verborgen. Vom bürgerlichen Lager ist kaum etwas zu sehen, während das grüne Lager sich gut vernetzt zeigt. Wie interpretieren Sie die Crawl-Ergebnisse? Bevorzugt das bürgerliche Lager etwa die private SMS-Kommunikation, während sich das zivilgesellschaftliche Engagement im grünen Umfeld über Websites, Blogs und Twitter zeigt? Welche frei verfügbaren Daten könnten die Machtverhältnisse besser abbilden?


Den Grafiken liegen die vom Bundestag veröffentlichten Daten über die Spenden an Parteien zu Grunde, die im Einzelfall die Höhe von 50.000 Euro übersteigen. Die Recherche und Aufbereitung der Daten erfolgte in Kooperation mit Dr. Frank Behrend, Gründer und Inhaber von ELIQOS, einer Managementberatung mit Fokus auf Innovations- und Wissensmanagement in vernetzten Organisationen.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei Kooptech, die Autorin ist Christiane Schulzki-Haddouti, wir danken für die freundliche Genehmigung zur Zweitverwertung.

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Bericht vom Open Democracy Camp

Auf dem Open Democracy Camp ging es um die Zukunft von webbasierter politischer Beteiligung von unten

„Die größte Gefahr ist, dass unsere Projekte nur Beteiligung vortäuschen und zu einer Art Kummerkasten verkommen“ hieß es auf dem OpenDemocracyCamp dieses Wochenende in Berlin. Es ging um Partizipation und internetbasierte System für direkte Demokratie. Dabei wird vor allem von „Liquid Democracy“ gesprochen: Jeder kann bei Abstimmungen seine Stimme zu bestimmten Themen an andere Personen delegieren -  oder selbst abstimmen. Die Verteilung der eigenen Stimmacht kann jederzeit fließend  geändert werden. Per webbasierten Systemen – meinen die Befürworter des Ansatzes – könne diese Idee realisiert werden.

Organisatoren des OpenDemocracyCamps waren der Liquid Democracy e.V. (liqd.de) und das Opendata Network; beides Gruppen, die sich letztes Jahr erst gründeten. Wie auf Barcamps üblich stellten die rund 40 Teilnehmer des OpenDemocracyCamps ihr Programm selber zusammen: Erst wurden Vorschläge für Vorträge kurz präsentiert; gab es Interesse im Publikum an der „Session“ bekam sie Platz im Ablauf. So fanden sich am Samstagmittag 15 Themen, die mal parallel, mal kürzer oder länger präsentiert und diskutiert wurden: Es ging um grundlegende Prinzipien von Basisdemokratie, konkrete Softwareprojekte, Ideenmärkte, Daten-Schnittstellen für Transparenz in Organisationen bis hin zu Idee einer „Open Transport Map“ (siehe auch das Online-Protokoll unter piratepad.net/odc10). Letztere soll Fahrpläne von allen möglichen Verkehrsmitteln zusammenführen und zugänglich machen. Laut dem Ideengeber könne das Vorhaben klappen: „Es gibt einen Haufen Bahn-Nerds“, meinte er.

Zum Teil wurde sehr technisch und abstrakt diskutiert. Kein Wunder bei einer Teilnehmerschar, die vor allem aus Politikwissenschaftlern und Programmieren bestand. Und das – genausowenig überraschend – fast nur aus weißen deutschen Männern bestand. Klar wurde aber, dass es hier um Politik von unten geht. Somit unterscheidet man sich vom Ansatz des „OpenGovernment“, der mehr an einer Optimierung von Verwaltungsabläufen interessiert ist und weniger an politischer Partizipation.

Doch wie macht man die Idee von OpenDemoracy populär und bekannt? So lautet die Frage am Sonntag, der zur Vertiefung von Fragen, die sich am Tag zuvor herauskristallisierten, diente. Neben Aspekten, wie die verschiedenen Partizipationssystem miteinander auch technisch kooperieren können, ging es um das weitere Vorgehen.

Einig war man sich, dass die herrschenden politischen Institutionen wie Parteien und Gewerkschaften an einem anhaltenden Legitimationsverlust leiden. Dabei seien in den letzten 30 Jahren Sozialtechniken entstanden, die sowohl offline als auch mehr und mehr online basisdemokratische Debatte und Beteiligung ermögliche. Jetzt gelte es die eigene Idee schmackhaft zu machen, zu zeigen wie die Demokratie-Software „intelligenten und beraten Charakter“ in Institutionen entfalten können. Ein Testlauf im größeren Stil, der als „best practice“ dienen könnte, steht schon bevor: Der Verein „Mehr Demokratie“, der für Volksabstimmungen eintritt, will eine liquid-democracy Lösung für vereinsinterne Debatte einsetzen.

Dass die derzeitgen Beteiligungsmöglichkeiten besagtem Kummerkasten-Syndrom unterliegen, zeigt das Online-Petitionswesen des Bundestags. 70 Petitionen sind dort derzeit offen, fast 900 werden gerade geprüft (siehe petition24.de). Das mag als Gradmesser dafür dienen, dass mehr Einbindung am politischen Prozessen gewünscht ist. Doch die Strukturen der herrschenden Parteien tun sich schwer damit. Deren jeweiligen Online-Netzwerke bieten zwar viel Raum für Debatte, aber die Rückkoppelung auf die tatsächlichen relevanten Entscheidungen innerhalb der Apparate und in den Parlamenten sind bescheiden.

So überrascht es kaum, dass auf dem OpenDemocracyCamp keine Politiker anzutreffen waren. Kurzsichtig von ihnen – aber verständlich, wenn man bedenkt, dass es auf der Veranstaltung letztlich auch um die Entmachtung bestehender Hierachien ging. Doch die Chance ist nicht vertan, sich als Politiker oder Organisation inspirieren zu lassen: Es soll sich jetzt jeden ersten Donnerstag im Monat unter dem Motto „Everything Open“ um 19 Uhr im Newthink-Store (link) getroffen werden.

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OKFN Deutschland gegründet: Für offenes Wissen für Gesellschaft und Wissenschaft

Im Rahmen des Semantic Web Tages in Leipzig haben sich die anwesenden, neben den technischen Fragen des Semantic Web mit gesellschaftlichen Fragen zu offenen Daten und offenem Wissen beschäftigt. Die feierliche Gründung der Open Knowledge Foundation Deutschland wurde durch einen bemerkenswerten Vortrag von Prof. Dr. Rainer Kuhlen eingeleitet. Darin formuliert er eine Neudefiniton des Begriffs der „informationellen Selbstbestimmung“. Er rief dazu auf, informationelle Selbstbestimmung nicht mehr nur als passives Abwehrrecht wahrzunehmen, sondern es aktiv auszulegen. Kuhlen definierte die informationelle Selbstbestimmung über Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Für eine Gesellschaft, die sich als (digitale) Wissensgesellschaft sei es deshalb unabdingbar freies Wissen zu fördern und bereitzustellen. Hier seine Präsentation.

Die Ziele der OKFN Deutschland wurden von Daniel Dietrich vorgestellt . Die Open Knowledge Foundation wird eng mit anderen Organisationen und Institutionen wie dem Open Data Network zusammenarbeiten um die Gedanken von freiem Wissen, mehr Transparenz und offenen Daten mit noch mehr Menschen teilen zu können. Prof. Dr. Jörn von Lucke von der Zeppelin-Universität, wollte mit seinem Vortrag Open Government – Partizipation2.0 & Kollaboration2.0 eine Diskussion über den gewünschten Grad an Offenheit, Transparenz und Demokratie einleiten. Diese Diskussion, sowie ein Mentalitätswandel in der Verwaltung seien notwendig um Open Data und Open Government in Deutschland zu etablieren.

Jonathan Gray, Mitglied des Exekutiv-Kommittes der OKFN wies in seinem Vortrag auf die Chancen offener Daten in der Gesellschaft hin und stellte dabei insbesondere die Rolle der Community in den Vordergrund. Des weiteren gab es viele spannende Vorträge unter anderem von Sören Auer von der Uni Leipzig zu den Perspektiven des Einsatzes von Linked Data im e-Government (pdf), von Martin Kaltenböck über die OpenGovData Initiative in Österreich (pdf), von Thomas Bandholtz über Das Linked Environment Data Projekt des Umweltbundesamts (pdf), und von Matthias Spielkamp mit Let’s remix the Wachstumsbeschleunigungsgesetz – offene Daten und freie Lizenzen (pdf).

In einer abschließenden, von Antje Matten vom Government 2.0 Netzwerk Deutschland moderierten Podiumsdiskussion mit Prof. Jörn von Lücke, Herrn Franz Reinhard Habbel, Sören Auer und Daniel Dietrich wurde konstruktiv über Open Data und Open Government diskutiert. Dabei zeigte sich: Interesse an innovativen Lösungen für Politik UND Bürger sind von allen Seiten gewollt. Um solche Anwendungen nachhaltig durchsetzen zu können ist eine faire Zusammenarbeit beider Seiten von Nöten.

Insgesamt zeigte die Veranstaltung sehr deutlich, wie gut sich technische Themen in den Debatten rund um das semantische Web mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen kombinieren lassen. Von beiden Seiten herrscht großes Interesse an den jeweils anderen Positionen. Hier ist die Pressemitteilung (pdf) zur Gründung der OKFN Deutschland und hier ein Artikel auf dem Blog der OKFN. Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf der Webseite der Open Knowledge Foundation Deutschland.

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Perspektiven deutscher Netzpolitik: Gemeinsames Positionspapier zu Open Government

Am 11. Mai findet im Bundesministerium des Inneren (BMI) der dritte Teil der Dialogveranstaltung “Perspektiven deutscher Netzpolitik” statt. Während es bei den beiden vorausgegangen Treffen um “Datenschutz und Datensicherheit im Internet” und  ”das Internet als Mehrwert erhalten” ging, soll es beim dritten Teil der Veranstaltung um “Staatliche Angebote im Internet” gehen. Hier die Leitfragen des BMI zur 3. Dialogveranstaltung. Auf der Webseite des BMI zum Dialog heisst es:

Staatlichen Angebote im Internet

Internet-Dienste sind wesentliche Wirtschafts- und Wachstumstreiber. Innovationen entstehen zu einem großen Teil auch dadurch, dass Internet-basierte Dienste mit anderen Produkten und Dienstleistungen kombiniert werden. Schon aus Gründen einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung fördert der Staat die Nutzung und Weiterentwicklung des Internets. Für staatliche Stellen ist das Internet aber auch ein wesentlicher Teil zu Modernisierung, Effizienzsteigerung und Bürokratieabbau. E-Government ist ein zentrales Thema für das BMI.

Das Internet ist jedoch auch ein Ort des Meinungsaustausches und der demokratischen Willensbildung. Auch hier muss der Staat einen Beitrag leisten. Das Internet muss auch genutzt werden, um staatliche und gesellschaftliche Angebote der demokratischen Teilhabe und die Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung sicherzustellen, sowie Transparenz staatlichen Handels zu gewährleisten. In der Dialogveranstaltung sollen auch neue Formen der Transparenz und Partizipation – wie etwa diese Plattform – erörtert werden.

Dazu haben die beiden gemeinnützigen Vereine Open Data Network e.V. und Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. ein gemeinsames Positionspapier formuliert. Mit diesem Positionspapier wollen wir einen Beitrag zur Dialogveranstaltung des BMI leisten sowie klare Empfehlungen für eine nachhaltige Open-Government-Strategie entwerfen.

Das Gemeinsame Positionspapier zu den Perspektiven deutscher Netzpolitik gibt es hier vorab in seiner derzeitigen Form als PDF zum Download. Dieses Papier stellt einen Zwischenstand unserer Diskussion dar. Wir veröffentlichen es vorab gerade weil wir euer Feedback gerne noch mit aufnehmen würden. Dazu könnt Ihr direkt in unserem gemeinsamen Online-Dokument mitarbeitet. Die finale Version des Positionspapiers werden wir am Mittwoch veröffentlichen.

Hintergrund zu der Veranstaltungsreihe “Perspektiven deutscher Netzpolitik”

Um Klarheit über die Schwerpunkte und den Handlungsbedarf in den Themenfeldern der Netzpolitik zu gewinnen, bedarf es eines offenen Dialogs. Dieses Gespräch führt der Bundesinnenminister im ersten Halbjahr 2010 in vier Dialogveranstaltungen und im Internet unter dem Titel „Perspektiven deutscher Netzpolitik“. Ziel ist es, Grundsatzfragen mit unterschiedlichsten netzpolitischen Akteuren aus den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zu diskutieren. Den Schwerpunkt bilden dafür vier Themen:

  1. Datenschutz und Datensicherheit im Internet,
  2. Das Internet als Mehrwert erhalten,
  3. Staatliche Angebote im Internet,
  4. Schutz der Bürger vor Identitätsdiebstahl und sonstiger Kriminalität im Internet.

Die Ergebnisse des Dialoges werden in die Netzpolitik des Bundesinnenministeriums einfließen und werden unter anderem in die künftige Gesamtstrategie der Bundesregierung „Deutschland Digital 2015“ eingebracht. Daneben soll der netzpolitische Dialog zu Einzelthemen, wie etwa dem Datenbrief, auf Expertenebene fortgesetzt werden.

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Open Data Serie über Parteispenden (II): Netzwerkanalyse mit Daten über Großspender

Heute (17.04.2010, Anmerkung der Redaktion) ist Teil 2 der Parteispenden-Serie in ZEIT online erschienen, der die Daten über die Großspender aus den Jahren 2002 bis 2010 mit dem Netzwerkanalyse-Tool Touch Graph untersucht.

Der wesentliche Mehrwert entsteht dann, wenn man die Großspender verschiedenen Branchen zuordnet. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welche Branche welcher Partei am nächsten steht – und auch welche Branche welche Spendenstrategie verfolgt: Ob sie gezielt einzelne Parteien fördert oder ob sie eine politische Landschaftspflege verfolgt.

Kurze Zusammenfassung (von Hauke Johannes Gierow): In dem Artikel wird nachgewiesen, dass Großspenden sowohl von Unternehmen als auch von natürlichen Personen kommen. Weiter wird gezeigt, dass die Versicherungs- und Bankenbranche eher dem bürgerlichen Lager spendet, Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, Maschinen und Anlagenbauer sowie der Pharmasektor spenden fast nur an CDU/CSU. Unternehmen aus dem Energiesektor hingegen spenden sowohl an die Unionsparteien als auch an die SPD.  Mehr dazu im Artikel bei Zeit online hier.

Dieser Artikel ist in dieser Form zuerst erschienen bei Kooptech, die Autorin ist Christiane Schulzki-Haddouti, wir danken für die freundliche Genehmigung zur Zweitverwertung.

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FutureEverything with focus on Open Data

FutureEverything is an ward-winning global festival of Art, Music & Ideas. After 15 years, Futuresonic is now FutureEverything, taking place 12-15 May. Expect world premieres of astonishing artworks, an explosive citywide music programme, visionary thinkers from around the world, and awards for outstanding innovations.

FutureEverything 2010
12-15 May, Manchester
England

This year FutureEverything has a special focus on Open Data

FutureEverything is amongst the organisations leading the charge towards the creation of Open Data Cities in the UK. We are championing the move to a more transparent, innovative and equitable culture through the opening up of publicly held datasets in accessible formats.

We live in an increasingly data-driven society, the choices that we make and the places we go, leave a data footprint that is indexed, tabulated and archived. When semantically organised, the data can be exposed, shared, and interconnected. By opening up of these huge datasets we create the space that will allow new ways for individuals, organisations and public bodies to interact. Giving people the right kind of access to this information can spark new applications and services, new ways of living, creating and being.

Through advocacy, artworks, toolkits development support and public discussion we aim to enable Manchester to become an exemplar of Open Data practice. This is a long term initiative and working with the various communities within Manchester and beyond we expect to see many FutureEverything events and artworks in this space in the coming years.

Here is the Festival Brochure as a pdf.  The focus on Open Data include the following sections:

In this weeks digital Planet podcast FutureEverything is also featured.

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