Opendata-Abend in Hamburg am 30.8.

Vor ein paar Wochen ist in einem Beitrag im Blog des Government 2.0 Netzwerk Deutschland bereits vermeldet worden, dass Hamburgs Dornröschenschlaf zum Thema Open Government und Open Data ein Ende haben könnte. Das Bewusstsein für „Open-Themen“ wächst auch an Elbe und Alster. So greift als aktuelles Beispiel eine Kleine Anfrage zu Open Data des SPD-Abgeordneten Hansjörg Schmidt (Drucksache 20/1202) das Thema auf.

Nun wollen wir die Perspektiven von Open Data / Open Government  in und für Hamburg in einer Abendveranstaltung zusammen mit Interessierten, potenziellen Akteuren und Mitstreitern weiter vertiefen: Gemeinsam laden der Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V.  und Open Data Network e. V. am 30.8.2011 in Hamburg zu einem Opendata-Abend ein.

Geplant sind kurze Impulsvorträge zu Teilaspekten von Open Data und ein Blick nach Bremen, von dessen „Open Government Data“-Strategie Hamburg vielleicht lernen kann. Anschließend Diskussion mit Referenten und Teilnehmern. Interaktion ist sehr erwünscht, denn Ziel der Veranstaltung ist, auszuloten, ob regelmäßige interdisziplinäre Gesprächskreise Einführung und Umsetzung von Open Government / Open Data-Strategien in Hamburg perspektivisch unterstützen können. So könnte sich ein Hamburger Open Data-Kreis mit offenen Fragen beschäftigen: zum Beispiel zu Datenschutz oder zu verwaltungsrechtlichen und technischen Aspekten. Nicht zu vergessen: der für die Umsetzung von Öffnungs-Strategien notwendige Kulturwandel in der Verwaltung.

Claas Hanken wird einen Impulsvortrag über die Weiterentwicklung der gesetzlich verankerten Informationsfreiheit hin zu Open Data halten, illustriert am Bremer Beispiel. Hanken ist ehemaliger Mitarbeiter des Instituts für Informationsmanagement Bremen GmbH (Ifib). Das ifib hat Bremen bei der Novellierung des Informationsfreiheitsgesetzes und der Implementierung einer Open Government Data-Strategie wissenschaftlich begleitet.

Den zweiten Impulsvortrag zu eher technischen Fragestellungen wird Friedrich Lindenberg halten. Friedrich ist Vorstandsmitglied der Open Knowledge Foundation Deutschland und verantwortlich für verschiedene Open Data-Anwendungen, wie zum Beispiel das Projekt „Offener Haushalt“ und auch sonst ist er als ein umtriebiger Aktivposten in Sachen Open Data bekannt.

Der Open Data-Abend findet statt am Dienstag, den 30.8.2011. Beginn ist um 19.30 Uhr, Veranstaltungsort ist das betahaus Hamburg, Lerchenstraße 28a, 22767 Hamburg.

Weitere Informationen beim betahaus Hamburg: http://hamburg.betahaus.de/2011/08/07/open-data-und-informationsfreiheitsgesetz-in-hamburg/

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Open Government Camp vom 29. bis 30. September 2011

Ideen für einen offenen Staat / Open Government Camp vom 29. bis 30. September 2011 in Berlin / Von Government 2.0 zu Open Government

Einige „Pioniere“ haben bereits Erfahrungen mit Aktivitäten in sozialen Netzwerken, Online-Bürgerhaushalten, Service Apps oder Open Data Projekten gesammelt. Andere zögern noch, weil ihnen die richtige Idee fehlt oder zu viele Fragen für sie offen sind: Was kann ich tun? Was machen andere schon? Welche Ressourcen und Prozesse sind notwendig? Wie sag ich’s meinem Chef? Werden die Bürger das wirklich nutzen?

Das Open Government Camp als Plattform

Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland, unterstützt von Verwaltungen aus Bund und Ländern, NGOs, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, lädt alle Interessierten vom 29. bis 30. September 2011 zum “Open Government Camp 2011″ ein. Das Open Government Camp ist eine Plattform für Experten und Laien, für Geeks und für Analoge, für alle, die Lust haben mit uns gemeinsam Politik und Verwaltung moderner, interaktiver und transparenter zu machen. Auf der Konferenz sollen Praktiker und Theoretiker, Enthusiasten und Skeptiker, Fachleute und Interessierte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht und zum Ideen- und Erfahrungsaustausch über Open Data, Beteiligung und Zusammenarbeit angeregt werden.

Motivation

Wir vom Government 2.0 Netzwerk organisieren unsere Konferenz wieder in Form eines BarCamps, d.h. als Mitmachkonferenz, bei der jeder einen Workshop vorschlagen kann. Wir wollen damit auch in diesem Jahr eine Plattform bieten, um Akteure zu vernetzen, erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland zu präsentieren, Möglichkeiten der Umsetzung zu diskutieren und konkrete Projekte anzustoßen.

Was haben wir vor?

Der Event startet am Abend des 29. September 2011 mit einem “Stammtischgespräch” zum Thema “Von Government 2.0 zu Open Government”. Auf dem Panel sitzen und zur Diskussion mit den Teilnehmern bereit stehen: die Netzpolitiker und Mitglieder des Bundestages Dorothee Bär und Konstantin von Notz, der Vorsitzende des IT-Planungsrats und Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg Herbert Zinell, der im Land Bremen für Neue Medien zuständige Referatsleiter Martin Hagen sowie der Unternehmer Oliver Kühn (skobbler).

Der folgende Tag beginnt mit einer Keynote von Birgitta Jonsdottir, Mitglied des Isländischen Parlamentes und Aktivistin für die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) zur Schaffung eines Freihafens für Informationen. Im anschließenden BarCamp können die Teilnehmer selbst Themen vorschlagen und Workshops anbieten. In den ca. 20 Sessions wird es um die Nutzung des interaktiven Webs zur Modernisierung von Prozessen, Services, Kommunikation und um neue Formen der Zusammenarbeit von Gesellschaft, Politik und Verwaltung gehen. Ein neu hinzugekommener Schwerpunkt ist das Thema Visualisierung von offenen Daten, dazu wird u.a. ein finnischer Experte einen Workshop anbieten.

Von Government 2.0 zu Open Government

Nach den Erfolgen des “Government 2.0 Camps” in den letzten Jahren findet die Konferenz bereits zum dritten Mal statt. Während in der Vergangenheit der Einsatz von Werkzeugen des Web 2.0 in den Fokus des Camps gestellt wurde, ändert sich in diesem Jahr der Blickwinkel. Nunmehr sollen neben den technischen und methodischen Dimensionen vor allem die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des offenen Regierungshandelns stärker in den Vordergrund treten: Durch mehr Transparenz und Zusammenwirken kann das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Institutionen gestärkt und die Servicequalität erhöht werden. Vielfältige Interaktionsmöglichkeiten beschleunigen den Dialog und erlauben die Einbindung unterschiedlichster Akteure innerhalb und zwischen den Verwaltungen, aber auch im Außenverhältnis. Social Media erweitern die etablierten Mechanismen des gesellschaftlichen und politischen Diskurses. Alle diese Potenziale können jedoch nur umgesetzt werden, wenn in Verwaltung und Politik ein Kulturwandel einsetzt – hin zu mehr Offenheit und Transparenz.

Diese Entwicklungen haben das Government 2.0 Netzwerk veranlasst, auch den Namen des Camps zu ändern: Statt Government 2.0 Camp heißt es ab 2011 Open Government Camp.

Die Organisatoren

Der Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. setzt sich gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren dafür ein, durch Vernetzung von Experten und Interessierten sowie durch Informationsarbeit zu Best Practices die Entwicklung hin zu einem Open Government mit mehr Partizipation, Transparenz und Kollaboration auf Basis von „Web 2.0-Methoden“ zu beschleunigen.

Wo treffen wir uns?

Das Open Government Camp findet am 29. September 2011 ab 18:30 Uhr in der Bayerischen Vertretung, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin und am 30. September 2011 von 9 bis 17 Uhr in der Bertelsmann Stiftung, Unter den Linden 1, 10117 Berlin statt.

Die Organisatoren des Camps

Das Open Government Camp wird ehrenamtlich von Enthusiasten organisiert, die aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen – aus Unternehmen, aus Nichtregierungsorganisationen, aus Verwaltungen, aus Verbänden und aus wissenschaftlichen Einrichtungen. Uns allen gemeinsam ist die Überzeugung, dass die Nutzung von Web 2.0 im öffentlichen Sektor nicht nur zeitgemäß sondern auch zukunftsweisend ist.

Nähere Infos und Anmeldung zum Camp unter www.gov20.de

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Konferenz netz:regeln 9. September 2011

  1. September 2011 von 10 bis 18 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Offenheit als Prinzip

Die aktuellen Entwicklungen um Open Governance, Open Data, Open Standards wie auch Open Business stehen im Mittelpunkt der Konferenzdebatten: * Verwertungsgesellschaften und Alternativen * Open-Door Policy for the Internet? Apps vs Browser * eParticipation: Mehrwert oder störendes Element? * Offene Netze oder walled gardens? Demokratisierte soziale Netzwerke * Hindernisse für offenes Wissen: Usability von Wissensplattformen * Fiber to the Bauernhof? Wie viel Breitband ist möglich? * Wer spricht für das Netz? Netz und Teilhabe * Die Macht der Visualisierung

Die grünnahe Heinrich-Böll-Stiftung und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) laden die netzpolitischen Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher ein, diesen Fragen in Vorträgen und Diskussionen nachzugehen.

Wie kann ich mich beteiligen?

Die Veranstaltung ist gegliedert in zeitlich festgelegte, parallele Sessions (60 Minuten). Ein Teil ist offen für Themenangebote. Für diese „Leerstellen“ des Programms können Angebote (Präsentationen, Gespräche und Vorträge) eingereicht werden: stognienko@boell.de .

Informationen: Michael Stognienko, T 030-28534-241, Email stognienko@boell.de

Veranstalter Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin Veranstaltungs- ort Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 10117 Berlin, Schumannstr. 8, Lageplan Anmeldung: Anmeldung per E-Mail

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IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung kündigt Open-Data-Portal an!

Aus der Pressemitteilung von CIO Bayern

„Um einen besseren Zugang zu öffentlichen Daten der Verwaltung zu ermöglichen und damit zusätzliche Mehrwerte für den Bürger zu schaffen, werden wir eine Webpräsenz aufbauen, die alle Open-Data-Angebote im Freistaat Bayern bequem recherchierbar macht und diese in allen gängigen Datenformaten bereit stellt“, kündigte der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, am Montag (18.7.) auf dem „Netzdialog Bayern 2011“ im Landtag an. „Wir werden mit den Spitzenverbänden der Kommunen und der Wirtschaft zusammenarbeiten und uns auch auf Bund-/Länderebene austauschen, um die Open-Government-Initiative in Bayern weiter voranzutreiben“, betonte Pschierer. Pschierer lobte die Fortschritte, die in den letzten Jahren im eGovernment gemacht wurden, wies aber auch auf die Herausforderungen des globalen Wandels und die Notwendigkeit neuer Lösungsansätze hin: „Der Staat muss sich seinen Bürgern noch mehr als bisher öffnen, um das Kreativpotenzial der Gesellschaft nutzen: Die Transparenz öffentlichen Handelns und die Partizipation an wichtigen Entscheidungen in Politik und Verwaltung müssen im Zuge einer zunehmenden Vernetzung der Gesellschaft durch Web 2.0 und Social Media gezielt ausgebaut werden!“ Darüber hinaus berichtete er über zahlreiche Erfolgsbeispiele, die es nun weiter zu entwickeln und in ein Gesamtkonzept einzubinden gelte. Der „Netzdialog Bayern“, eine Fachtagung für Bürger, Politik und Wirtschaft, fand zum ersten Mal statt und wurde von Staatssekretär Pschierer ins Leben gerufen, um die Paradigmen „Open Data, Open Government, Web 2.0 und Social Media“ gezielt aufzugreifen und mit Experten aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Web-2.0-Szene zu diskutieren.

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Open Aid: 5000 citizens signed petition – have you?

Last Thursday the Make Aid Transparent campaign was delighted to hand over 5012 petition signatures from people in 115 countries. The demonstration of public demand for increased aid transparency was well received by the co-Chairs of the Working Party on Aid Effectiveness in front of over 100 country delegates at the OECD in Paris.

The campaign will run to the end of the year, so if you haven’t already signed the petition, please sign here.

Why Make Aid Transparent?

Aid makes a real difference. It can save lives, put kids into school, and reduce poverty and suffering. But at the moment no one knows exactly how much money is being spent, where or on what. In most cases, not even governments receiving aid have a full picture of where all the money goes. This undermines aid’s potential and its effectiveness. With more information, citizens in both donor and recipient countries could know whether aid money was having the best possible impact.

2011 is a critical moment. Governments have promised to be more transparent and at a big international meeting at the end of this year we have the chance to hold them to account. A public push for greater transparency now will make a huge difference. Governments are reviewing their commitments and if they feel public pressure they will redouble efforts to keep their promises.

As citizens we have a right to know how aid money is being spent. So please sign the petition calling on governments to make their aid transparent now. At a time when public budgets are under pressure and the effectiveness of international aid is being scrutinised, increased transparency is an easy win that could deliver a huge boost to poverty reduction, without needing more money.

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OKCon 2011 – Mehr Offenheit wagen!

Bei der Open Knowledege Foundation arbeiten wir das ganze Jahr über daran, eine freie und offene Gesellschaft zu verwirklichen. Offenes Wissen, offene Daten weltweit zu fördern liegt uns am Herzen. Wir arbeiten zusammen mit Entwicklern, Designern, Beamten, Juristen, Wissenschaftlern Studenten Aktivisten und allen anderen die unseren Traum teilen. Auf unserer jährlichen Open Knowledge Conference laufen all unsere Aktivitäten zusammen, man kommt ins Gespräch und nimmt an großartigen Vorträgen und Workshops teil.

Die Konferenz

Dieses Jahr haben wir wieder ein spannendes Programm mit großartigen Experten zusammengestellt. Richard Stallman spricht über das Verhältnis von freier und offener Software und offenen Daten. Michael Bauwens erläutert die interdependenz zwischen offener Gesellschaft und offenem Wissen. Ein großartiges Panel wird über Open Source Hardware und offene Standards diskutieren, auf einem weiteren Panel wird über zukünftige Entwicklungen des “Data-DrivenJournalism” diskutiert.

Unser Programm ist umfangreich, wir können hier nicht alles vorstellen. Deshalb: Seht selbst. Die Konferenz wird aber nicht nur aus Vorträgen bestehen. In Workshops und den Lightning Talks kann jeder seiner / ihre Erfahrungen und Gedanken miteinbringen.

Eine Übersicht unserer großartigen Speaker gibt es hier.

Pre OKCon Workshops vom 27. bis zum 29. Juni

Noch bevor die Konferenz beginnt startet schon unsere ‘offene Woche’ in Berlin. Bei unseren Pre OKCon Workshops zu verschiedenen Themen kommt fast jeder auf seine Kosten. Der Eintritt ist frei, aber wenn du uns unterstützen willst kannst du gerne ein Supporter-Ticket kaufen.

Vom 27. bis zum 28. Juni kannst du dich mit Friedrich Lindenberg zusammentun, um den britischen Haushalt zu hacken. Wer sich zur Open Spending Hackweek anmelden möchte meldet sich einfach bei friedrich.lindenberg [at] okfn.org

Neben der Open Spending Hackweek gibts auch die Möglichkeit sich das Open Spending Projekt anzuschauen. Das ist am 29 Juni und hier kann man sich anmelden.

An 28. Juni gibt es die Möglichkeit neues über das CKAN Projekt zu erfahren und es mit weiterzuentwickeln. Anmeldung hier.

Am 29. Juni behandeln Jan Schallaböck, Javier Ruiz und Daniel Dietrich das spannende Verhältnis zwischen Open Data und Privacy behandeln. Anmeldung hier.

Zukünftige und bereits aktive Open Data Hacker können im Scraper Workshop mit Julian Todd am 27. und 28. Juni den Umgang mit Scraping Tools lernen. Anmelden kann man sich hier!

Anmelden

Weil wir so begeistert sind von unserem Programm haben wir ein spezielles Angebot: Die ersten 50 Leute die sich regiestrieren können von unserem 5€ Rabattgutschein profitieren. (Einfach im Formular den Code OKBERLIN eingeben)

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Gastbeitrag: Mehr offene Daten wagen!

Der folgende Text ist ein Gastbeitrag von Konstantin von Notz, Innen- und netzpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion

2011 feiert das Informationsfreiheitsgesetz sein fünfjähriges Jubiläum. Eine Evaluation, die hoffentlich Verbesserungen des Onlinezugangs zu staatlichen Dokumenten und Daten mit sich bringen wird, steht in Aussicht. Zugleich blickt das Open Data Network auf ein Jahr politisches Engagement zurück und war entscheidend am Berliner Open Data Day beteiligt. Während das Innenministerium zwar durchaus Interesse für das Thema offene Daten entwickelt hat, erfährt man auf Nachfrage zum Stand der Dinge nur, dass ein Strategiekonzept in Arbeit sei und sich derzeit in der Abstimmung mit den Länder befindet (Kleine Anfrage Der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Modernisierung der Informationsfreiheit, Bundestagsdrucksache 15/5336). So steht zu befürchten, dass sich der angekündigte Aufbau eines zentralen Portals für offene Daten deutlich länger als bis 2013 hinziehen wird.

Zu Transparenz und demokratischen Kultur gehört in Informationsgesellschaften unseres Erachtens zwingend auch die Maschinenlesbarkeit des Staates. Deshalb sollten wir uns fragen: Geht es nicht auch schneller? Und wie lassen sich Informationsfreiheit und offene Daten zu einer Informationsfreiheit weiter entwickeln? Zur Beantwortung dieser Fragen hat die grüne Bundestagsfraktion Vorschläge erarbeitet, die noch bis zum 1. Juni 2011 unter https://www.gruenes-blog.de/buergerbeteiligung/ diskutiert und verbessert werden können. Wir gehen davon aus, dass nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Open-Data-Bewegung von verbesserten Informationsfreiheitsgesetzen in Bund und Ländern ganz erheblich profitieren würden. Bekannte Projekte wie das englische “What do they know” wären so auch in Deutschland leichter umzusetzen. Umgekehrt lässt sich das bisherige, an staatlichen Dokumenten orientierte Verständnis von Informationsfreiheit auch auf strukturierte Datensets ausweiten.

Es bleibt noch viel zu tun: Wir brauchen nicht nur eine vernünftige Anpassung der in den USA geprägten 8 Prinzipien offener Regierungsdaten für ein deutsches Open-Data-Konzept, sondern auch schnellstmöglich passende Lizenzen, mit denen die kreative Weiternutzung von Daten rechtssicher möglich ist. Wenn offene Daten zum Standard in Behörden werden sollen, dann braucht es dort auch eigene Informationsfreiheitsbeauftragte. Zudem muss das Tempo bei den Innovationen hoch gehalten werden: Verwaltung und Politik können von Beta-Kultur und Echtzeitkommunikation des Internets profitieren.

Projekte auf Bundesebene müssen schnell initiiert werden! Nur am konkreten Beispiel kann man zeigen, dass wirklich alle von offengelegten Daten profitieren. Warum sind unsere Gesetzestexte, Staatsverträge, Verordnungen, Verwaltungsabkommen und völkerrechtliche Verträge nicht offene Daten, die jeder für die eigene Homepage oder App nutzen kann? Auf kommunaler Ebene hat unter anderem die Debatte um die Geheimverträge der Berliner Wasserversorgung gezeigt, dass Transparenz das Maß aller Dinge in der Politik ist.

Noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, dass sie ein Recht auf Informationen haben und dieses auch online nutzen können. Für “Open Data” müsste ebenso wie für “Open Government” immer noch ein gutes deutschsprachiges Zauberwort gefunden werden, damit der Diskurs auch über die netzpolitische Szene hinaus in der breiten Bevölkerung geführt werden kann.

Ich sage, wir müssen mehr offene Daten wagen! Wir laden hiermit alle herzlich dazu ein, sich mit Ideen und Impulsen zu beteiligen – hier, in unserem Blog zur Bürgerbeteiligung und auf Twitter unter dem Hashtag #ifg20

Dr. Konstantin v. Notz ist innen- und netzpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, und Obmann von Bündnis 90/Die Grünen in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“.

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data.wien.gv.at – eine Darstellung des Weges zum Datenportal der Stadt Wien aus Sicht der Community

Am 17.5. 2011 war es soweit – das erste Open Government Data (OGD) Portal einer öffentlichen Verwaltung in Österreich wurde gelauncht – und es war die Bundeshauptstadt Wien, welche diesen mutigen und zugleich so wichtigen Schritt in Österreich gemacht hat und damit eine Vorreiterrolle im Bereich Open Data im Land eingenommen hat und damit hoffentlich auch Vorbild für weitere Gemeinden, Städte, Länder und auch den Bund selbst sein wird (hier ist noch wichtig zu bemerken, dass grundsätzlich dieOpen Commons Region Linz die erste Stadt in Österreich war, welche ein Datenportal angekündigt hat – noch vor Wien – und zwar für September 2011).

http://data.wien.gv.at ist für den Bereich offene Regierungsdaten ein erster guter Schritt für ein modernes und offenes Wien geworden. Offene mensch- und maschinen lesbare Daten in verschiedenen Formaten und aus verschiedenen Bereichen (wie beispielsweise: Bevölkerung, Bildung, Budget, Freizeit u.v.a.) werden für die Wiederverwendung bereit gestellt. Noch dazu unter der CC-BY-3.0 Lizent von Creative Commons.

Der Weg bis zum 17.5. 2011 hat knapp ein Jahr zuvor begonnen – zumindest aus Sicht der österreichischen (und Wiener) Open Data Community: am 8. April 2010 lud eine Gruppe von Linked Open Data Enthusiasten – Vertreter/innen von Universitäten, Unternehmen und der Zivilgesellschaft zum ersten MeetUp zum Thema Open Government Data an der OCG in Wien. Für Vorträge waren Rufus Pollock von der Open Knowledge Foundation vor Ort in Wien und Stefano Bertolo von der Europäischen Kommission zugeschalten um das für Österreich und Wien so neue Thema OGD aus Sicht der vorhandenen Erfahrungen für die rund 60 Teilnehmer/innen zu beleuchten. Das Interesse war sehr hoch – auch seitens der Medien – und somit war ein grundsätzliches Interesse und auch eine erste breite Information zum Thema in Wien geschaffen.

Danach ging ein Jahr lang, bis zum 17.Mai 2011, eigentlich vieles Schlag auf Schlag (auch wenn ein Jahr eine doch lange Zeit ist, finde ich dass es eine gute Leistung aller Beteiligten war, in diesem Jahr soviel zustande zu bringen) – im Anschluß an das erwähnte MeetUp wurde die OGD Austria gegründet – eine Initiative, welche sich zum Ziel gesetzt hat, (verlinkte) offene (nicht personenbezogene) Regierungsdaten in Österreich in menschen- und maschinenlesbaren Formaten zur Wiederverwendung – gemeinsam mit Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft – zu öffnen. Weitere Initiativen wie open3 und auch etablierte Institutionen im Bereich Verwaltungsforschung wie das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung oder die Donauuniversität Krems oder Joanneum Research – aber auch Wirtschaftsvertreter wie die Semantic Web Company der Compass Verlag, und vor allem viele, viele VertreterInnen der Zivilgesellschaft, welche am Thema interessiert sind (hier ist zu sagen, dass Wien eine rege Kreativszene als auch Web 2.0 Community besitzt) waren rasch mit dabei, das Thema OGD – aus verschiedenen Interessenslagen – gemeinsam voranzutreiben.

Die Semantic Web Company (SWC) hat dann im Juni 2010, mit Unterstützung der oben genannten Institutionen, ein Förderprojekt bei der Technologie Agentur der Stadt Wien – der ZIT – eingereicht, um eine bewußtseinsbildende Maßnahmenbündel zum Thema OGD in Österreich zu planen und umzusetzen – das Projekt OGD2011. Die Bewilligung dieses Projektes hat sicherlich sehr viel dazu beigetragen, in der erwähnten Geschwindigkeit, die relevanten Stakeholder im OGD Prozess in Wien und Österreich zum Thema zu informieren (Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien) – Bewußtsein für die Chancen und Potentiale aber auch die Herausforderungen – und auch die nötigen konkreten Schritte – von und für Open Data zu schaffen!

Es wurden folgende Maßnahmen im Rahmen von OGD2011 umgesetzt – bzw. werden noch umgesetzt:

  • 2 monatiger offener OGD Austria Stammtisch (bis dato nur in Wien)
  • 4 Stakeholder Workshops (Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft) im Februar 2011, um die Anforderungen an OGD in Österreich aus Sicht der jeweiligen Gruppen zu erheben und zu diskutieren
  • Publikation des OGD Digest Österreich – Infos rund um Open Data in Österreich und national in Print & PDF (bis dato sind 4 Ausgaben erschienen- Auflage stetig steigend)
  • Aufbau und Betreuung einer Mailingliste und einer Xing Gruppe
  • Veranstaltung eines offenen MeetUps zum Thema am 15. Juni 2011 in Wien
  • Einrichtung und Betreuung eines offenen Wiki Spaces zur Sammlung und Bereitstellung von relevanten Inhalten zum Thema OGD
  • OGD2011 Konferenz am 16. Juni 2011 in Wien
  • Und sehr wichtig; rund 40-50 Gespräche mit Vertreter/innen der Wiener Politik und Verwaltung zum Thema OGD, um hier Bewußtsein zu schaffen und Mißverständnisse aufzuklären
  • Vernetzung mit internationalen Initiativen zum Thema Open Data wie dem Open Data Network (Deutschland), der Open Knowledge Foundation (UK) oder der ePSIplattform (um einige zu nennen) für laufenden Austausch zum Thema sowohl inhaltlich, als auch hinsichtlich eines OGD Prozesses – um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen…
  • Weiters wird im Juli/August 2011 ein OGD Weißbuch Österreich als Grundlagenwerk zum Thema publiziert.

Obwohl dieses OGD2011 Projekt für gesamt Österreich angelegt ist, haben großteils Wiener/innen an den Terminen teilgenommen, sich engagiert usw – was nicht verwunderlich ist, da in Wien die meisten öffentlichen Stellen beheimatet sind und die Stadt bzw. das Bundesland Wien in Österreich einen besonderen Stellenwert einnimmt.

Im November 2010 passierte dann noch ein weiterer ganz wichtiger Schritt, ohne den OGD grundsätzlich schwer bis kaum effizient umsetzbar ist – das politische JA zu Open Data in Wien im Regierungsübereinkommen der neuen rot-grünen Regierung.

Hinsichtlich der Umsetzung von data.wien.gv.at wurde die Stadt Wien vom EU Projekt LOD2 unterstützt – LOD2 hat Wien im Vorfeld der Portalumsetzung zu den Themen: Open (Government) Data, Linked Open Data, Lizenzen und Businessmodelle, sowie Datenblätter, Meta Daten und URL Schema tatkräftig im Rahmen des LOD2 Publink Consultancy Services unterstützt.

Ich denke, dass in Summe betrachtet folgende Faktoren ausschlaggebend für den bisherigen Erfolg der Open Government Data Bewegung in Wien waren:

  • Möglichst breite Bewußtseinsbildung bei allen beteiligten Gruppen
  • Zusammenarbeit aller Gruppen und offener Dialog zwischen diesen Gruppen
  • Politisches Kommittment zum Thema
  • Hohes Interesse und Engagement der öffentlichen Verwaltung
  • Interesse und Unterstützung der Medien – v.a. durch den Open Data Blog der futurezone
  • Unterstützung des OGD2011 Projektes duch die ZIT zur Schaffung einer Grundfinanzierung von konkreten Maßnahmen
  • Bildung einer starken Community zum Thema und dadurch u.a. andauernde Präsenz des Themas in der Öffentlichkeit
  • Klare Erhebung und Darstellung der Potentiale und Chancen – aber auch der zu bedenkenden Risken zu Open Data in Wien
  • Austausch mit internationalen Initiativen, um gegenseitig zu lernen und Best Practise darstellen zu können
  • Intensive Auseinandersetzung der Stadt Wien (mit Unterstützung) zu den Themen: Lizenzen, Metadaten & Datenbeschreibung, sowie saubere Umsetzung der Phase 1 von data.wien.gv.at

Doch diese Phase 1 von data.wien.gv.at soll es ja auch nicht gewesen sein – die Stadt Wien hat regelmässigen Austausch mit der Community für die Weiterentwicklung des Portals angekündigt und zugesagt, plant für Sommer 2011 eine Umfrage zum Thema und für Ende 2011 einen OGD Wettbewerb auf Basis der Wiener Regierungsdaten – und es soll sich noch etwas bewegen in den Bereichen Datenumfang, Datenformate, sowie Schnittstellen für den Datenzugriff (nach britischem Vorbild will die Stadt Wien sich in Richtung Linked Open Government Data bewegen)…..wir sind auf jeden Fall gespannt, wie es zum Thema OGD in Wien in 2011 und 2012 weitergeht!

Autor Martin Kaltenböck ist CFO der Semantic Web Company Wien und Mitbegründer und Mitglied im Executive Board der OGD Austria.

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Random Hacks of Kindness in Berlin

Am 4. und 5. Juni 2011 findet der 4. Random Hacks of Kindness Event statt. RHoK ist ein an vielen Orten der Welt gleichzeitig und wiederholt stattfindender Programmierwettbewerb, der ein ganzes Wochenende dauert. Zum zweiten Mal wird es dabei auch im Betahaus in Berlin ein lokales Event geben.

Bei den globalen RHoK-Events wurden bislang 120 Anwendungen ehrenamtlich entwickelt und viele davon bereits nach Katastrophen eingesetzt. So nutzte Caritas International eine mit dem 1. Preis beim RHOK in Berlin ausgezeichnete und in Kooperation mit Caritas weiterentwickelte App in Haiti und Pakistan sowie zuletzt nach dem Erdbeben in Japan.

2010 fand RHoK in 26 Städten weltweit statt – eines der Highlights war die Eröffnung des RHoK-Events im letzten Dezember in New York City durch den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon.

Welche Anwendungen sollen entwickelt werden?

Die RHoK-Anwendungen sollen in Krisensituationen helfen oder der Prävention und dem Schutz dienen. Sie sollen helfen, Notfallsituationen durch Naturkatastrophen, Terrorismus, Pandemien u.v.m. besser zu überstehen, Schäden zu begrenzen und effektiver Hilfe leisten zu können. Dies können sowohl plötzliche Ereignisse sein (Erdbeben, Überschwemmungen, Terroristische Angriffe, Buschfeuer) als auch z.T. vorhersagbare Ereignisse (Monsunregen, Grippeepidemien…) oder auch längerfristige Krisen wie in Unruheherden, Gebieten mit chronischer Unterernährung, hohen AIDS-Raten oder dauernden Dürren (um nur einige Beispiele zu nennen). Neu hinzugekommen sind Herausforderungen durch den globalen Klimawandel.

Insgesamt also ein Projekt das es zu unterstützen gilt – und ein interessantes Wochenende im Betahaus! Mehr Informationen zum Projekt und zur Teilnahme gibt es auf der RHoK-Webseite und der Unterseite zum Berlin-Event! Ich freu mich viele von euch dort zu treffen und bin gespannt, an was für Ideen gearbeitet werden wird!

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Berlin Open Data Day

Hinweis: Dieser Artikel ist eine Koproduktion von Daniel Dietrich und Michael Hörz.

Daten für die Allgemeinheit freigeben, Behörden transparenter machen – dafür steht Open Data. Verglichen mit anderen Ländern liegt Deutschland da zurück. Die Berliner haben gemeinsam einen Schritt zu mehr Open Data gemacht: mit einem Aktionstag. Dem Berlin Open Data Day (BODDy) am 18. Mai 2011.

Die eigentlichen Helden des Berlin Open Data Day sind neben Frau Witt und Herrn Both, aus der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, alle Beteiligten der Aktionsplattform Berlin Open Data. Diese setzt sich zusammen aus Vertretern der Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft und ist damit ein Beispiel für gelebtes “Open Government“. Der BODDy (nein – ich mag den Hashtag wirklich nicht) war ein voller Erfolg, das Interesse war so groß, dass wir irgendwann die Teilnehmerliste (+100) schliessen mussten, weil einfach mehr nicht in den Raum gepasst hätten. Positiv war auch, das so viele Leute aus der Berliner Verwaltung da waren.

Besonders interessant war auch, dass der IT-Staatssekretär IT-Staatssekretär des Landes Berlin sich als ausdrücklicher Open-Data-Fan herausstellte. Ulrich Freise betonte in seiner Einführung, “das bisherige Verwaltungshandeln war geprägt von Amtsverschwiegenheit, Amtsgeheimnis”. Er macht sich gerade daran, das zu ändern, auch weil er den Ansatz unterstützt, dass “die Daten den Menschen gehören”. Freise möchte technische und organisatorische Rahmenbedingungen schaffen, die unabhängig von aktuellen politischen Änderungen weiterbestehen.

Ein ebenfalls schöne Sache war, dass Friedrich Lindenberg nun direkt zum Open Data Day den Berliner Haushalt als Visualisierung auf offenerhaushalt.de vorstellen konnte. Und vor allem die Tatsache, dass er die Daten durch Wolfgang Boths Vermittlung bekommen hat. Eine solche Kooperation wäre vor einem Jahr ziemlich undenkbar gewesen!

Bei der umfangreichen Werkschau interessanter Open-Data-Projekte in Berlin und Deutschland erfuhren die Anwesenden von Dingen oder Details, die ihnen vorher nicht bekannt waren. Etwa bei Katharina Froschs Präsentation zu der Seite mundraub.org, über die Bürger Obst auf öffentlichen Gelände finden können, das sonst  verkommen würde. Daraus haben sich inzwischen schon eigene Führungen und eine Streuobstmosterei entwickelt. Und quasi nebenbei erfuhr man bei Frank Boës Ausführungen zum Content Management System von berlin.de, dass auf den Seiten der Stadt dargestellte Tabellen mit ein paar zusätzlichen Parametern auch in verschiedenen anderen Formaten abrufbar sind. Das ist für diejenigen, die Rohdaten für Apps benötigen, eine erhebliche Arbeitserleichterung.

Eine Open-Data-Agenda für Berlin

Zum Langfristigen: Die Aktionsplattform hat mit der Berliner Open Data Agenda einen Vorschlag gemacht, wie die Stadt Berlin ihre Daten öffnen sollte. Wir laden alle herzlich ein, die Agenda zu kommentieren und zu unterzeichnen. Wie freuen uns ebenso auf viele neue Mitstreiter, ihr könnt euch hier auf die gemeinsame Mailing-Liste eintragen.

Auch wenn manche etwas neidisch nach Wien schauten, wo gerade am Vortag der offizielle Datenkatalog der Stadt eröffnet worden war und man natürlich fragen kann, wie es dort gelungen ist ein solches Projekt in wenigen Monaten umzusetzen während man in Berlin noch an aufwendigen Konzepten arbeitet, bleibt zu hoffen, dass es jetzt in Berlin voran geht mit dem Thema Open Data. So das wir bald nicht mehr nur darüber reden wie “sexy” offene Daten sind, sondern die Daten der Stadt Berlin tatsächlich offen für jedermann für jegliche Zwecke ohne Zahlung von Gebühren nutzbar sind!

Die Tagesordnung findet ihr auf berlin.opendataday.de, die einzelnen Präsentationen und Vorträge laden wir gerade noch hoch.

Hier schon einmal Daniels Präsentation.

Fotos (CC) vom Open Data Day gibt es auf Flickr.

Presse

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