Die Evaluierung der Beobachter

Das ist ein interessantes Projekt: Das World Bank Institute (WBI) und das National Democratic Institute for International Affairs (NDI) machen eine Umfrage mit so genannten PMO, Parliamentary Monitoring Organizations. Die Arbeit dieser PMO ist es ihre jeweiligen nationalen Parlamente und anderer nationalen Regierungsorganisationen zu beobachten und zu evaluieren. Ziel der Umfrage ist es herauszufinden wie die PMOs arbeiten und welchen Auswirkungen sie auf die jeweils beobachten Institutionen haben. Eine Evaluation der Arbeit der Beobachter sozusagen. Aus der Einleitung zur Umfrage:

The World Bank Institute (WBI) and the National Democratic Institute for International Affairs (NDI) are currently collaborating on a global mapping of parliamentary monitoring organizations (“PMOs”). This joint initiative seeks to collect information about PMOs, the types of activities that they conduct and the impact of their monitoring efforts. The project will then identify best practices for parliamentary monitoring, suggest opportunities to the international donor community on how to best support parliamentary monitoring initiatives, and potentially provide a basis for establishing an international network of PMOs. As part of this effort, profiles of participating organizations (based on information that you provide in this survey) will be published on NDI’s website and shared with PMOs and international organizations alike.

This research stems from a recognition that there is a growing number of civil society organizations, often funded by the international community, who are engaged in monitoring, evaluating and assessing the functioning of national and sub-national legislatures. These efforts often face common challenges and PMOs could benefit from sharing methodologies and lessons learned. At the same time, efforts within the international community to codify emerging international benchmarks or norms for democratic parliaments provide an opportunity for more qualitative monitoring of parliamentary development. Understanding the experiences of PMOs and the opportunities and constraints that they face is important in improving legislative performance around the world.

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UK PubMed Central

Heute wurde in Großbritannien eine neue Webseite eröffnet: UK PubMed Central

Die Seite ermöglicht den Zugriff auf unglaubliche 1,7 Millionen Artikel aus dem Bereich der biomedizinischen Forschung. Ein echter Meilenstein in Sachen Openaccess! Aus der Pressemitteilung:

A unique, free, information resource for biomedical and health researchers. Innovative new web interface improves access to UK’s largest free online life sciences resource http://beta.ukpmc.ac.uk

Helping researchers access and exploit over 1.7 million full-text, peer reviewed biomedical research articles and over 19 million other life science research papers, on 12 January the British Library will showcase a whole range of new search and data mining tools designed to unlock the scientific knowledge held by UK PubMed Central.

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Lawrence Lessig on “Institutional Corruption”

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Liquid Democracy talk @ #26C3

Auf dem 26C3, dem diesjährigen Chaos Communication Congress gab es am zweiten Tag neben dem Bericht von Constanze Kurz und Frank Rieger zur Schlacht um die Vorratsdatenspeicherung – Der Stand der Debatte nach der Anhörung beim Bundesverfassungsgericht einen interessanten Vortrag zu Liquid Democracy

Direkter Parlamentarismus – gemeinsam verbindlich entscheiden

Wir arbeiten an einer Umsetzung der Liquid-Democracy-Idee. Dabei ist es für uns wichtig, keine Ja/Nein-Demokratie, sondern eine diskursorientierte Basisdemokratie zu etablieren: Alle können Parlamentarierinnen sein und mit allen anderen Ideen entwickeln, diskutieren, streiten, Bündnisse eingehen, Kompromisse schließen und Konsens finden. Im direkten Parlamentarismus setzt sich die beste Idee, das beste Argument durch; die verbindliche Entscheidung entsteht aus dem gemeinsamen Diskurs. Hier sind die  Vorläufige Vortragsfolien (application/pdf – 2.1 MB)

Links:

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CKAN: apt-get for the Debian of Data

Am 28.12. um 21.45 wird Rufus Pollok von der Open Knowledge Foundation auf dem 26C3 einen Vortrag über CKAN halten. CKAN ist eine Software zum Verwalten der Metadaten von offenen Daten, Datensätzen und Datenbanken. Der Begriff der “Offenheit” wird definiert durch die Open Knowlegde Definition.  CKAN wird gerade als Architektur besonders interessant da auch in Europa mehrere Staaten Daten der Regierung und der öffentlichen Verwaltung online zur Verfügung stellen und z.B. data.gov.uk die sich am Vorbild von data.gov aus den USA orientieren CKAN zum Verwalten der Metadaten verwendet.

Das Opendata Network wird ende Januar in Kooperation mit der Open Knowledge Foundation eine Deutsche Version von CKAN launchen. Im Wiki gibt es dazu bereits eine Konzeptbeschreibung für CKAN – Opendata Directory Deutschland. Damit wollen wir den Grundstein für eine data.gov.de also für eine Plattform für offene Daten aus Regierung und öffentlicher Verwaltung in Deutschland schaffen. Ich werde Rufus bei seinem Vortrag unterstützen und unsere Kooperationsprojekte vorstellen.

Aus der Ankündigung des Vortrags: CKAN: apt-get for the Debian of Data

Componentization – or the atomization of a given resource into ‘packages’ – has greatly contributed towards the ease with which software developers are able to re-use and build upon each other’s work. We argue that this kind of approach is becoming significantly more important in knowledge development. This talk will discuss the Open Knowledge Foundation’s Comprehensive Knowledge Archive Network (CKAN) – a registry for open data, from sonnets to statistics, genes to geodata. CKAN has recently been used in the UK Government’s beta for a ‘data.gov.uk’ site.

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Opendata Hackday Lightning Talk @ 26C3

Am 28.12 zwischen 12:45 und 14:45 werde ich einen Lightning Talk zum Opendata Hackday auf dem 26C3, dem 26. Chaos Communication Congress in Berlin halten. Mit diesem Beitrag möchte ich den Opendata Hackday “Hack the Government”, der am 17. und 18. April 2010 in Berlin stattfinden wird bekannt machen und Leute zum Mitmachen begeistern. Hier sind meine Slides:

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Opendata Network : Ausblick auf 2010

Vor gerade einmal 8 Wochen haben wir gemeinsam das Opendata Network gegründet. Am 4. Dezember wurde der Verein bereits ins Vereinsregister Berlin eingetragen. In der kurzen Zeit hat unsere Initiative bereits viel Aufmerksamkeit und positive Resonanzen bekommen. Doch das ist erst der Anfang. Für 2010 haben wir uns viel vorgenommen. Wir wollen:

  • Eine ganze Reihe ambitionierter Projekte realisieren,
  • uns als Ansprechpartner in Sachen Opendata und Opengovernment etablieren,
  • eine breite Öffentlichkeit auf uns und unsere Anliegen aufmerksam machen,
  • neue Mitglieder und Mitstreiter gewinnen und spannende Veranstaltungen organisieren.

Aktivitäten des Opendata Network e.V.

1. Mitglieder / Spenden

Wir wollen offensiv um neue Mitglieder und Spenden werben, durch:

  • Mitglieder werben Mitglieder
  • Präsenz auf Veranstaltungen
  • Gezielte Platzierung von Artikeln in anderen Medien
  • Banner-Werbung für das Opendata Network auf strategischen Seiten

Demnächst mehr Infos: http://opendata-network.org/projects/engage/
Hier seid Ihr gefragt: Bitte helft mit und werbt eure Freunde und Bekannte!

2. Projekte

Wir haben bereits einige sehr spannende und ambitionierte Projekte in der Planung.

  • Opendata Directory / CKAN
  • Hacks4Democracy – Opendata Hackday
  • Apps4Democracy
  • Studie Opendata  Bundestag
  • Seite zum Informationsfreiheitsgesetz

Mehr Infos: http://opendata-network.org/network/projects
Hier seid Ihr gefragt: Bitte meldet euch und helft mit das Jahr 2010 gemeinsam zu einem Meilenstein in Sachen Opendata und Opengovernment in Deutschland zu machen!

3. Finanzen

Um Projekte und Veranstaltungen realisieren zu können brauchen wir Geld. Spenden sind sehr willkommen. Mehr noch suchen wir dringend eine Person die den Vorstand dabei unterstützt sich effektiv und intensiv um Projektkonzepte, Anträge für Fördergelder und um Sponsoren zu kümmern. Falls Ihr Erfahrung in diesem Gebiet habt oder jemanden kennt sagt bitte bescheid.

4. Veranstaltungen

Wir planen mit dem Opendata Network auf folgenden Veranstaltungen durch eigene Beiträge präsent zu sein um für unsere Anliegen und Projekte zu werben.

  • Chaos Communication Congress
  • Re:Publica
  • Leipzig Semantic Webtag
  • Politcamp 2.0
  • Government 2.0 Camp

Wenn Ihr auch plant dort zu sein oder Vorschläge für weitere interessante Veranstaltungen habt auf denen wir unbedingt sein sollten meldet euch bitte. Nun wünschen wir Euch schöne Feiertage! Wir freuen uns auf viele spannende Projekte im nächsten Jahr.

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Engage: Getting on with Government 2.0

Die australische Government 2.0 Taskforce hat einen Report für die Regierung veröffentlicht: Engage: Getting on with Government 2.0. In den Kernpunkten werden Vorteile und Potentiale einer offenen und transparenten Regierung gelungen zusammengefasst. Die öffentliche Verwaltung soll verantwortlich, effizient und innovativ sein und mehr Interaktion, Partizipation und Kolaboration für die Bürger ermöglichen. Besonders erfreulich finde ich die Forderung nach einem Paradigmenwandel im Umgang mit den Daten der öffentlichen Verwaltung:

Informationen die von oder für die öffentliche Verwaltung zusammengestellt werden – sind eine nationale Ressource, die zum Wohle der Allgemeinheit verwaltet werden sollte. Das bedeutet, dass wir die derzeitige Annahme, dass diese Daten geheim sind, solange es keine guten Gründe für deren Freigabe gibt ändern müssen und stattdessen davon Ausgehen sollten, dass sie für jedermann frei verfügbar sein müssen, es sei denn, es gibt überzeugende Gründe, wie Privatsphäre, Vertraulichkeit oder Sicherheitsüberlegungen, die dafür sprechen sie geheim zu halten.

Den gesamten Report gibt es hier als PDF Dokument

Key points

  • Government 2.0 or the use of the new collaborative tools and approaches of Web 2.0 offers an unprecedented opportunity to achieve more open, accountable, responsive and efficient government.
  • Though it involves new technology, Government 2.0 is really about a new approach to organising and governing. It will draw people into a closer and more collaborative relationship with their government. Australia has an opportunity to resume its leadership in seizing these opportunities and capturing the resulting social and economic benefits.
  • Leadership, and policy and governance changes are needed to shift public sector culture and practice to make government information more accessible and usable, make government more consultative, participatory and transparent, build a culture of online innovation within Government, and to promote collaboration across agencies.
  • Government pervades some of the most important aspects of our lives.  Government 2.0 can harness the wealth of local and expert knowledge, ideas and enthusiasm of Australians to improve schools, hospitals, workplaces, to enrich our democracy and to improve its own policies, regulation and service delivery.
  • Government 2.0 is a key means for renewing the public sector; offering new tools for public servants to engage and respond to the community; empower the enthusiastic, share ideas and further develop their expertise through networks of knowledge with fellow professionals and others. Together, public servants and interested communities can work to address complex policy and service delivery challenges.
  • Information collected by or for the public sector — is a national resource which should be managed for public purposes. That means that we should reverse the current presumption that it is secret unless there are good reasons for release and presume instead that it should be freely available for anyone to use and transform unless there are compelling privacy, confidentially or security considerations.
  • Government 2.0 will not be easy for it directly challenges some aspects of established policy and practice within government. Yet the changes to culture, practice and policy we envisage will ultimately advance the traditions of modern democratic government. Hence, there is a requirement for co-ordinated leadership, policy and culture change.
  • Government 2.0 is central to the delivery of government reforms like promoting innovation; and making our public service the world’s best.

Government 2.0 Taskforce’s report and associated material is licensed under a Creative Commons Attribution 2.5 Australia licence

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Für mehr Transparenz bei Parteispenden in Deutschland

In einer Pressemitteilung begrüßt Transparency International Deutschland die OSZE-Forderung nach zügiger Veröffentlichung von Parteispenden in Deutschland

Berlin, 15.12.2009 – Die Organisation für Zusammenarbeit und Sicherheit in Europa (OSZE) hat gestern ihren Bericht zu den Bundestagswahlen im September 2009 veröffentlicht. Er basiert auf den Ergebnissen der Wahlbeobachtungsmission, die durch die OSZE vom 13. September bis 1. Oktober nach Deutschland gesandt worden war. Im Bericht wird die langsame Veröffentlichung von Parteispenden bemängelt. Dies war bereits in der vergangenen Woche durch den Europarat kritisiert worden. Weiterhin wird das unhandliche Format der veröffentlichten Daten zu Parteispenden kritisiert. Dies erschwert eine Analyse der Daten zu Parteispenden.

Jochen Bäumel, Mitglied des Vorstands von Transparency Deutschland: “Im Informationszeitalter ist es schwer verständlich, warum Großspenden über 50.000 Euro nicht 48 Stunden nach ihrem Eingang auf der Website des Deutschen Bundestages veröffentlicht werden können”.

In Deutschland ist die Veröffentlichung von Parteispenden ab einer Höhe von 10.000 Euro gesetzlich vorgeschrieben. Dies geschieht in den Jahresberichten der Parteien. Dadurch werden Spenden vom Januar eines Jahres frühestens etwa 18 Monate später veröffentlicht. Bei Spenden über 50.000 Euro ist eine zeitnahe Veröffentlichung vorgesehen. Die Veröffentlichung erfolgt lediglich einmal im Monat, so dass Großspenden mitunter erst sechs Wochen nach ihrem Eingang veröffentlicht werden.

Zum ausführlichen OSZE-Bericht vom 14.12.2009 (englisch)

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Australien: Erklärung zu Open Government

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Glyn Moody macht in seinem Blog “Open ” auf einen Entwurf der “Government 2.0 Taskforce” der Australischen Regierung mit dem Titel “Engage: Getting on with Government 2.0″ aufmerksam. Hier sind die wesentlichen Empfehlungen des Entwurfes:

A Declaration of Open Government by the Australian Government

Accompanying the Government’s announcement of its policy response to this report, the Australian Government should make a Declaration on Open Government, stating that:

  • Public sector information is a national resource and that releasing as much of it on as permissive terms as possible will maximise its economic, social value to Australians and reinforce its contribution to a healthy democracy;
  • Using technology to increase collaboration in making policy and providing service will help achieve a more consultative, participatory and transparent government;
  • Online engagement by public servants involving robust professional discussion, as part of their duties and/or as private citizens, benefits their agencies, their professional development, those with whom they are engaged and the Australian public. This engagement should be enabled and encouraged;
  • The fulfilment of the above at all levels of government is integral to the Government’s objectives including public sector reform, innovation and utilising the national investment in broadband to achieve an informed, connected and democratic community.

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